Agenda
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Agenda

In der folgenden Tabelle finden Sie die Agenda für die Konferenztage (Montag/Dienstag/Mittwoch) inklusive Workshops, Ice Breaker sowie Open Space. Die näheren Informationen zum anschließenden CARS-Training am Donnerstag und Freitag (inkl. Zertifizierungsprüfung) finden Sie hier.

ZUM DOWNLOAD:   Programmheft    Agenda

  • Ballsaal
  • Forum 1
  • Forum 2
  • Forum 3
08:00

Registrierung

09:00

Workshops am Vormittag

13:00

Mittagspause

14:00

Workshops am Nachmittag

18:00

WELCOME RECEPTION mit Dinner Imbiss

19:00

ICE BREAKER zum Kennenlernen der Konferenzteilnehmer

„Wer ist heute im Raum anwesend?“ - Grob-Klassifikation (Erfahrungsniveaus, Komplexitätsstufen, Interessensschwerpunkte, Branchen, …).

OPEN SPACE

Open Space - Was uns die Teilnehmer immer sagen: Das wichtigste bei Konferenzen ist der direkte Austausch mit anderen Teilnehmern. Deswegen geben wir diesem Austausch einen prominenten Rahmen: Open Space eröffnet am Montag Abend die REConf 2018.

Ein Open Space ist – wie der Name sagt – ein offener Platz. Sozusagen ein Marktplatz, um aktuelle
Themen und Fragen vorzustellen. Die Teilnehmer schließen sich spontan zu Themengruppen zusammen. Kennzeichnend ist, dass es keine bereits im Vorhinein definierten Themen gibt. Jeder der Teilnehmer kann sein Anliegen, seine Frage, sein Thema, das ihm besonders am Herzen liegt, einbringen.

Ohne festgelegte Agenda, ohne festen Speaker! Adressieren Sie Ihre Fragen und Herausforderungen. Bringen Sie Ihre Anliegen, Ihre Fragen, Ihr Thema, das ihnen besonders am Herzen liegt ein! Holen Sie sich neuen Input und lernen Sie aus dem Erfahrungsschatz der anderen Teilnehmer. Erleben Sie, wie Sie in kurzer Zeit mit einer großen Zahl von Konferenzteilnehmern verschiedene Themen innovativ diskutieren, Lösungen finden und neue Kontakte knüpfen.

08:00

Registrierung und Besuch der Ausstellung

09:00

Eröffnung der REConf 2019

09:15

Keynote: Wertschöpfung durch Wertschätzung

Bodo Janssen

Keynote: Wertschöpfung durch Wertschätzung

"Herr Janssen spricht immer frei. Er hat keine Präsentation oder ein Abstract. Sein Vortrag lebt, da wir uns permanent weiterentwickeln. So kann es sein, dass er heute eine Geschichte im Gepäck hat und morgen eine weitere."

Seinen Vortrag, den er während des ÖHV-Hotelierkongresses im Jahr 2017 gehalten hat, können Sie sich hier anschauen.


Als Bodo Janssen ins elterliche Unternehmen einstieg, ergab eine Mitarbeiterbefragung niederschmetternde Ergebnisse: ein anderer Chef sollte her. Bodo Janssen begann umzudenken, radikal. Und er entwickelte völlig neue Formen der Unternehmensführung – Grundsätze, die genug Sprengstoff in sich tragen, um das Verhältnis untereinander in der gesamten Gesellschaft zu verändern.

Seine Vision von glücklichen Menschen inspiriert ihn, die Erfahrungen seiner Erfolge, aber auch Misserfolge mit vielen Menschen zu teilen. Mit ihm arbeiten ca. 650 Mitarbeiter daran, über 300.000 Gäste pro Jahr zu begeistern. Er bewegt sich im Spannungsfeld von Spiritualität, Wissenschaft und Wirtschaftlichkeit.


*Foto: Tim Rost

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10:15

Ausführliche Begrüßung zur REConf 2019

10:30

Speed Presentations

10:50

Pause

Raum Alois
Digitale Transformation
Raum Franz&Leo
Innovation
Nemetschek Haus
New Work
Raum Ludwig
Sponsoren
11:15

Requirements4.0 - KeyWord Driven Specifications

Peter Nicke
PiRo Systems Engineering GmbH

Requirements4.0 - KeyWord Driven Specifications

Das Zeitalter der Industrie4.0 steht für digital Vernetzung von allem und jedem. Unsere Produkte und Maschinen interagieren, tauschen Informationen und steuern sich selbst.
Warum übertragen wir diese Idee nicht auf unsere Spezifikationen?
Auf Basis einer einfachen Methodik werden Lösungen präsentiert, welche es uns erlaubt Anforderungen mit Entwicklungsartefakte wie Testspezifikationen, Architekturen, FMEAs & ähnliches inhaltlich zu verknüpfen. Es wird zum Beispiel möglich Testsysteme automatisch auf Basis von den Requirements zu befüllen.
Die zentrale Idee ist hierbei die Nutzung von Schlagworten in Kombination mit einem smarten Glossary und einigen wenigen Regeln bei der Erstellung der Anforderungen.
Der Ansatz liefert inhaltliche Korrespondenzen zwischen den einzelnen Dokumenten und geht damit dabei weit über das "einfache" verlinken hinaus.
Die Produktentwicklung kann beschleunig, die Qualität der Entwicklungsprodukte erhöht und letztlich Kosten gesenkt werden.
Neben der eigentlichen Methodik werden Toolideen vorgestellt, welche dem Entwickler den Umgang mit der Methode vereinfachen und die Spezifikationsarbeit erleichtern.


Peter Nicke: Gründer der PiRo Systems Engineering GmbH unterstützt Firmen bei der Handhabung komplexer Entwicklungsprojekten im Bereich Systems Engineering. Mit innovativen Methoden und Prozessen versucht er die unterschiedlichsten Entwicklungsartefakte (FMEA, 8D, Architekturen, …) auf einen Nenner zu bekommen und die Entwicklung ein wenig smarter zu machen.
Als diplomierter Physiker interessiert er sich nicht nur für die Anforderungen, sondern auch für die Technik und das Produkt selbst.

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Sprint für Sprint ins Ziel - Nutzerzentrierte Produktentwicklung mit dem adaptierten Google Sprint

Dr. Sonja Cornelsen
TWT GmbH Science and Innovation

Tobias Wetzel

Sprint für Sprint ins Ziel - Nutzerzentrierte Produktentwicklung mit dem adaptierten Google Sprint

Für die Produktentwicklung ist es elementar die Probleme der Nutzer zu lösen sowie zu verstehen, wie das zukünftige Produkt aussehen soll und welche Herausforderungen damit einhergehen. Hierfür müssen Experten befragt und mögliche Probleme antizipiert sowie Lösungsansätze konzipiert, umgesetzt und mit Nutzern getestet werden. Auf Basis der Anwenderevaluation kann die ursprüngliche Produktidee weiterentwickelt werden. Für diese Schritte scheint jedoch oft die notwendige Zeit zu fehlen.

Die Lösung hierfür ist die Adaption von Google Design Sprints. Der Clou: Alle zentralen Schritte werden innerhalb von nur 5 Tagen durchgeführt, unabhängig von der Produktidee. Wir möchten Ihnen die Grundlagen des Google Design Sprints vorstellen und zeigen, wie wir die Sprints „à la TWT“ adaptieren und umsetzen. In unserem Vortrag wird exemplarisch gezeigt, wie sich Sprints auf verschiedene Bereiche anwenden lassen, z.B. in Hinblick auf Usability, User Experience im Auto oder in der Softwareentwicklung/IT. Obwohl die Sprintmethodik für die unterschiedlichsten Bereiche geeignet ist, ist eine Anpassung der Sprintplanung je nach Anwendungsbereich sinnvoll. Dies stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Anhand von Beispielen wird verdeutlicht, welche Anpassungen hilfreich sind und wie mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen umgegangen werden kann, um die Sprints erfolgreich durchzuführen Gezielt verdeutlichen wir Stärken und Schwächen der Sprints.


Sonja Cornelsen, Studium der Psychologie und Promotion in Neurowissenschaften, nun Consultant mit Fokus auf Usability und Requirements Engineering. Im Rahmen von Forschungs- und Industrieprojekten experimentiere ich gern mit neuen Ansätzen. Die Anwendung von Design- Sprints in Bezug auf Usability und Requirement Engineering ist für mich die ideale Vorgehensweise, um allen Beteiligten ein Verständnis für Usability und UX zu ermöglichen und gleichzeitig maximales Feedback zu erhalten.


Tobias Wetzel - Meine Begeisterung für agile Softwareentwicklung wurde bereits während meines Studiums der Medieninformatik an der Hochschule der Medien in Stuttgart geweckt. Ich wusste; so will ich zukünftig immer entwickeln. Als IT-Consultant bei der TWT GmbH habe ich intern und bei unseren Kunden die agile Transformation aktiv mit gestaltet und vorangetrieben. Ausufernde Lastenhefte und extrem lange Releasezyklen ohne Einbindung der Benutzer wurden Vergangenheit. Klar abgegrenzten Handlungsfeldern, kurzen Iteration und die Miteinbeziehung der Benutzer bei der Entwicklung gehört die Zukunft.

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Telling Better Stories

David William Evans
Neuri Consulting LLP

Telling Better Stories

User Stories are one of those things that are enormously useful when described well, and painful when done badly. In my experience of working with a large number of teams, I've seen far more bad stories than good ones. User Stories can, and should, be our opportunity to bring together People and Technology to deliver customer value.
This presentation is intended to give you several practical ideas to help you improve the way you express Stories. I will talk about the problems arising from slavish and unimaginative adherence to the common "As a..., I Want..., So that..." template. I will examine the deeper structure and elements of stories and how they evolve as ideas. I will offer tips for using alternative structures for expressing the essential elements of stories, and advice on naming and writing style.
By offering you different ways to ‘tell’ the story in its short written form, you will gain a greater level of meaning, interest and engagement in your team’s discussions about the work they are doing to build great software that matters to people.


David Evans is an experienced agile consultant, coach and trainer with over 25 years of IT experience. A thought-leader in the field of agile quality, he provides training and consultancy for clients worldwide and is in-demand as a speaker at events and conferences across Europe. He is co-author of the best-selling books “50 Quick Ideas to Improve your User Stories” and “50 Quick Ideas to improve Your Tests”, was a contributor to the book “More Agile Testing”, and has also had several papers published in international IT journals. He currently lives and works in the UK, where he is a partner in Neuri Consulting LLP.

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Agile Softwareentwicklung im Spannungsfeld öffentlicher Institutionen

Dirk Schüpferling &
Rainer Joppich
SOPHIST GmbH

Agile Softwareentwicklung im Spannungsfeld öffentlicher Institutionen

Agile Softwareentwicklung wird vielfach als Universalansatz für die Lösungsentwicklung von Software in einem dynamischen Umfeld, beispielweise im Bereich von Internetanwendungen, propagiert. In seiner bekanntesten Ausprägung nach SCRUM adressiert dieser Ansatz jedoch nur bedingt die in der öffentlichen Verwaltung bestehenden Vorgaben an (Fach-) Architektur, Planung, Abstimmung und Dokumentation. Der Vortrag greift dieses Spannungsfeld auf und stellt einen Lösungsansatz vor, der im Rahmen eines Großprojekts entwickelt und eingesetzt wurde. Er umfasst ein Vorgehens- und Strukturmodell, mit dem detaillierte (Fach-) Architekturen, mittelfristige Planung und agile Steuerung in Einklang gebracht werden können. Nach vier Jahren des praktischen Einsatzes kann heute eine Bewertung und kritische Betrachtung des Ansatzes erfolgen. Diese runden den Vortrag ab.


Dirk Schüpferling: Ich bin seit 2001 ein SOPHIST und habe über die letzten Jahren die Erkenntnis gewonnen, dass Kommunikation meist der Schlüssel zur (Kunden-)Zufriedenheit ist. Überraschend für mich war auch, dass Eigenschaften wie Faulheit oder Besserwisserei richtig eingesetzt zu etwas Positivem führen können – der Fachmann nennt dies oft „Wiederverwendung“ und „Aufzeigen von Verbesserungspotential“. Dieses Wissen vermittle ich als klassischer REler oder auch im agilen Umfeld z.B. als Product Owner in den unterschiedlichsten Projekten und unterstütze dort die Mitarbeiter bei der Konzeption neuer Methoden oder deren Anwendung.

Rainer Joppich: Als Berater habe ich mich auf linguistische und objektorientierte Methoden des Requirements Engineering sowie auf das Requirements Management spezialisiert. Mein Wissen, meine Erfahrungen sowie innovative Forschungsergebnisse gebe ich an unterschiedlichste Projektteams weiter. Ich unterstütze Unternehmen bei deren Produktentwicklung in der Anforderungsanalyse - egal ob "herkömmlich" oder agil. Ich bilde die Schnittstelle zu angrenzenden Phasen wie Testmanagement oder Architektur/Design. Ich konzipiere Entwicklungsprozesse und führe diese in Organisationen ein und beschäftige mich forschend mit Themen rund um Anforderungen. Einer meiner weiteren Aufgabenschwerpunkte liegt in der Schulung von Projektteams oder Einzelpersonen. Als Trainer bilde ich meine Teilnehmer in der Theorie und praktischen Anwendung der Themen Requirements Engineering & -Management aus.

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12:10

Business Visualisierung - eine kreative Reise in die Welt von Role Model Canvas und Co.

Daniel Reinold &
Christian Botta
Visual Braindump

Business Visualisierung - eine kreative Reise in die Welt von Role Model Canvas und Co.

Visualisieren bedeutet Inhalte in Form von Bildern und Text sichtbar und fassbar zu machen. In einer immer komplexer werdenden Welt hilft die visualisierte Wiedergabe von Inhalten, um Botschaften auf den Punkt und Gedanken auf eine Linie zu bringen. In unserem Workshop „Business Visualisierung“ werden wir mit den Teilnehmern konkrete Problemstellungen visuell erarbeiten. Wir erklären, warum visuelles Denken die Kapazität unseres Gehirns besser ausgeschöpft wird und warum wir mit dieser Methodik komplexe Themen besser adressieren können. Zudem möchten wir den Teilnehmern die Scheu nehmen, selbst Prozesse und Sachverhalte zu visualisieren und das Vorurteil „ich kann nicht zeichnen“ ausradieren. Dieser Vortrag ist wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig unterhaltsam.


 

Mit über 10 Jahren Erfahrung im Bereich der Projekt- und Teamleitung gründete Daniel Reinold 2015, gemeinsam mit Christian Botta, die Firma Visual Braindump. Visualisierung, Scrum und Design Thinking bilden den Kern seiner Arbeitsweise. Entrepreneurship ist sein Antrieb. So als Crypto Enthusiast, Blogger und Autor. In seinen Vorträgen, Seminaren und Coachings begeistert er seine Kunden damit, dass er komplexe Themen verständlich präsentiert und sofort umsetzbare Lösungsansätze vermittelt. Er ist ein Experte, wenn es darum geht, anerkannte Projektmethoden und Frameworks mit dem Thema Visualisierung zu verknüpfen. Sichtbar im Visual Braindump Blog oder in entsprechenden LinkedIn Videotrainings.

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Wie die Einbindung von Kunden Feedback zu besserer Software Entwicklung beitragen kann: Eine Startup Perspektive

Dr. Magali Balaud
HOOD GmbH

Wie die Einbindung von Kunden Feedback zu besserer Software Entwicklung beitragen kann: Eine Startup Perspektive

Lean Customer Development ist heutzutage entscheidend für den Erfolg eines Business. Der Ansatz stellt sicher, dass die umgesetzten Requirements in einer Software an die Bedürfnissen von Kunden angepasst werden. In diesem Vortrag, werde ich das Start-up Sellio als Use Case nutzen um verschiedene Customer Development Methoden zu präsentieren. Sellio ist in Ost-Afrika Marktführer zur Automatisierung von Online Marketing und Vertrieb. Im Verlauf des Vortrags werde ich vorstellen wie Sellio 1) die Probleme und Herausforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen erhoben hat 2) Produktideen mit Kunden validiert hat 3) ein kontinuierlich Feedback System zwischen Produkt- & Programmierer-Team aufgebaut hat.


Dr. Magali Balaud ist als Coach bei Agile-by-HOOD tätig. Sie versteht es, Agile Prozesse strategisch auszuarbeiten und zügig in existierende Strukturen einzubinden. Sie hat vorher als Product Owner bei dem Startup Sellio gearbeitet. Sie war verantwortlich für den Customer Development Prozess und hat das Marktforschungsteam von Sellio geleitet. Dr. Magali Balaud kommt ursprünglich aus dem Bereich Mensch-Maschine Interaktion. Sie hat an der TU Berlin über das Thema '' Entscheidungsfehler mit Assistenzsystemen'' promoviert.

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Anleitung zur Selbstorganisation (für Chefs)

Susanne Mühlbauer

Anleitung zur Selbstorganisation (für Chefs)

Für viele Führungskräfte ist es schwer, den richtigen Grad an Selbstorganisation für ihre agilen Teams zu finden: Dem Team Freiheit und Vertrauen zu schenken und die eigene Verantwortung als Führungskraft weiterhin wahrzunehmen. In dem Vortrag wird anhand einer spielerischen Simulation das Prinzip der Selbstorganisation demonstriert und konkrete Tools zum Aushandeln der Teamfreiheiten ausprobiert. Nach dem Vortrag haben Führungskräfte konkrete Handlungsideen für ihren Arbeitsalltag.


Susanne Mühlbauer ist selbständiger Agile Coach und systemischer Business Coach. Mit Leidenschaft und viel persönlichem Engagement arbeitet sie mit Menschen, Teams und Organisationen auf deren Weg zu mehr Agilität.
Als unermüdliche Idealistin bringt sie Expertise und Freude an Veränderung, Führung, Erfolg, Sinn und Umdenken in ihre Arbeit ein. Pragmatische, zielorientierte und lösungsfokussierte Ansätze liegen ihr besonders am Herzen.
Aus ihrer Zeit als Consultant, Scrum Master, Projektleiter, Business Analyst, Requirements Engineer und Führungskraft bringt sie langjährige und unterschiedlichste Erfahrungen aus dem Projektgeschäft, der Entwicklung komplexer Produkte/ Systeme und dem Umgang mit Menschen mit.

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Vollintegrierte DOORS 9 zu DOORS Next Generation Migration bei einem Automobilhersteller

Nikolai Stein
REQUISIS GmbH

Vollintegrierte DOORS 9 zu DOORS Next Generation Migration bei einem Automobilhersteller

Klassische Migrationsansätze, die mit ReqIF oder MigIZ arbeiten, funktionieren nur, wenn das Quelldatenmodell in DOORS 9.x dasselbe ist, wie das gewünschte Zielmodell in DOORS Next Generation.
In der Realität jedoch ist in den meisten Unternehmen, die DOORS 9 verwenden, das Datenmodell in jedem Modul leicht unterschiedlich. Daher erfordert eine Migration mit diesem Vorgehen das Anpassen aller Daten vor der Migration oder die Bereinigung nach der Migration.
In einem Projekt bei einem großen Automobilhersteller hatten wir den Auftrag, ein Konzept und ein entsprechendes Tool zu entwickeln, mit dem tausende einzelner Module in ein einheitliches DNG-Datenmodell mit möglichst geringem Support-Aufwand migriert werden können. In diesem Kontext entstand ein Tool, das die vorhandenen Daten automatisch durch Verwenden eines benutzerdefinierten Regelsatzes auf das Zieldatenmodell abbilden kann und das nur eine sehr geringe Benutzerinteraktion für die Nicht-Standardattribute erfordert. Dadurch wurde der Support in die Lage versetzt, ein Modul für die Migration innerhalb von wenigen Minuten vorzubereiten.
In unserem Vortrag zeigen wir den Migrationsprozess, das implementierte Werkzeug und die Fallstricke, die einem bei der Migration begegnen.


Nikolai Stein ist Senior Consultant und Geschäftsführer der REQUISIS GmbH. Seit über 15 Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema Anforderungsmanagement. Er sammelte bereits während des Studiums umfangreiche Erfahrungen im Requirements Engineering mit Doors in der Konzernforschung von Daimler(Chrysler) in Berlin. Nach dem Studium setzte er seine selbständige Tätigkeit fort und führte in diesem Rahmen Doors bei DaimlerChrysler im Geschäftsbereich Mercedes Benz VANs ein.
2007 gründete er die Firma REQUISIS (Requirements Engineering für software-intensive Systeme), die mit stetig wachsender Belegschaft eine wachsende Kundenzahl im Bereich des Requirements Engineerings berät und betreut. In den letzten Jahren beschäftigte er sich hauptsächlich mit Thema Datenaustausch mit ReqIF und dem Übergang von DOORS Classic zu DOORS Next Generation - in diesem Kontext insb. mit der Frage der Datenmigration und der Ausnutzung neuen Möglichkeiten für Kunden im Automobilbereich. Aus dieser Arbeit heraus entstanden eine DOORS-Next-Schulung, ein Workshop zum Thema Global Configuration Management sowie ein Tool (requisis_MIX) für die Datenmigration und Synchronisierung von DOORS 9 zu DOORS Next Generation.

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12:55

Mittagspause

14:00

Specmate - Auf Knopfdruck von Anforderungen zu Tests

Dr. Maximilian Junker
Qualicen GmbH

Specmate - Auf Knopfdruck von Anforderungen zu Tests

Stellen wir uns einen Tester in einem typischen Projekt vor: Er bekommt einen Satz Anforderungen auf den Tisch zusammen mit der Aufgabe: Die müssen getestet werden! Egal ob umfangreiche Spezifikation oder User Story mit Akzeptanzkriterien: Unklarheiten im Text und fehlende Details machen das Test-Design schwierig. Die Folge: falsche oder zu wenige Tests.

Unser Ansatz hier sind leichtgewichtige Anforderungsmodelle (Prozessdiagramme und Ursache-Wirkungs-Diagramme), die uns von den Anforderungen in die Testwelt helfen. Unklarheiten in den Anforderungen können schon vorab geklärt werden und die Testerzeugung ist automatisch. Der Clou dabei: In vielen Fällen kann man mithilfe von intelligenten Regeln erste grobe Anforderungsmodelle automatisch aus den Anforderungen generieren.

Wir stellen fest, dass sich mit Hilfe der leichtgewichtigen Modelle der Aufwand in Grenzen hält und wir schnell zu Ergebnissen kommen. In dem Vortrag berichten wir von unseren Erfahrungen beim Einsatz dieser Methode sowohl in klassischen als auch in agilen Projekten und stellen dabei das Open-Source Werkzeug Specmate vor, das wir zur Unterstützung der Methode entwickeln und auch selbst einsetzen.


Maximilian Junker hat in München und Augsburg Software Engineering studiert und über modelbasiertes Requirements Engineering an der Technischen Universität München promoviert. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer der Qualicen GmbH. Seit 7 Jahren berät er Requirements Engineers und Test Engineers bei der Verbesserung ihrer Anforderungen und Tests. Zu Themen rund um Requirements Engineering und Tests hält er regelmäßig Vorträge für Forschung und Industrie.

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Wie ein guter Schuh, der passt: Requirements-Tools agil einführen

Dr. Andreas Birk
Software.Process.Management

Wie ein guter Schuh, der passt: Requirements-Tools agil einführen

Requirements-Tools können die Zusammenarbeit in Teams und ihre Produktivität maßgeblich fördern. Im günstigen Fall ermöglichen sie die begleitende Einführung neuer Methoden und Vorgehensweisen, sowie deren kontinuierliche Weiterentwicklung. Komplexe Entwicklungssituationen lassen sich ohne passende Toolunterstützung oft überhaupt nicht bewältigen.

Jedoch gelingt der Einsatz von Requirements-Tools nicht immer so reibungslos und wirkungsvoll wie erhofft. Mitunter werden die Tools gar nicht angenommen, oder sie werden von ihren Benutzern als Einschränkung und Last empfunden.

Der Vortrag zeigt, wie Requirements-Tools mit agilen Prinzipien erfolgreich ausgewählt, eingeführt und nachhaltig etabliert werden können. Dabei ist es unerheblich, ob die zu unterstützende Software-Entwicklung nach agilen Methoden erfolgt.

Zu den Prinzipien zählen: Orientierung am Wert für das Team und die Entwicklungsorganisation, Einbeziehung der Benutzer (also insbesondere Produktmanager, Projektleiter und Entwickler) bei der Gestaltung des Tool-Einsatzes, schnelle pragmatische Lösungen statt Over-Engineering, sowie Pull statt Push bei der Nutzung der Tool-Features.


Dr. Andreas Birk ist Gründer und Principal Consultant von Software.Process.Management und Partner der pd7.group. Er hilft Organisationen, ihre Software-Prozesse optimal an den Erfordernissen auszu-richten. Schwerpunkte sind toolgestütztes Requirements-Management, Agile Adoption und Software-Produktmanagement.

Das Vorgehen und die Empfehlungen beruhen auf vielfältigen Projekterfahrungen, die als Fallbeispiele den Vortrag illustrieren.

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Blaupause für Anforderungsmanagement in der agilen Produktentwicklung

Philip Stolz &
Bertil Muth
HOOD GmbH

Blaupause für Anforderungsmanagement in der agilen Produktentwicklung

Jeder Unternehmenskontext bringt seine eigenen Bedürfnisse und Herausforderungen mit sich. Daher haben wir als Berater für Requirements Engineering generell eine Abneigung gegenüber Patentrezepten und vermeintlichen "Best Practices".

Was wir jedoch erkennen können sind Muster: Speziell in der agilen Produktentwicklung haben wir verschiedene Organisationen an ähnlichen Problemen verzweifeln sehen. Zum Beispiel wenn Anforderungsmanagement auf die Verwaltung des Backlogs reduziert wird.

In diesen Fällen haben ähnliche Lösungsansätze geholfen, die wir trotz unserer Abneigung gegen Patentrezepte als Blaupause für Anforderungsmanagement zusammengetragen haben.


Philip Stolz ist Diplom-Informatiker und für HOOD seit mehr als 10 Jahren, hauptsächlich im Umfeld der Systementwicklung, mit methodischen Themen rund um das Thema Requirements Engineering unterwegs. Er treibt das Thema "Certified Agile Requirements Specialist" (CARS) bei HOOD und in der Community voran.

Bertil Muth ist Diplom-Informatiker und seit 2007 für HOOD tätig. Er ist Trainer für klassisches und agiles Requirements Engineering, Scrum Master und agiler Coach für Teams in der System- und Softwareentwicklung.

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Mit Linked Data im Systems Engineering die Toolinteroperabilität verbessern und Traceability-Anforderungen erfüllen …

Christoph Bergner &
Andreas Ditze
MID GmbH

Mit Linked Data im Systems Engineering die Toolinteroperabilität verbessern und Traceability-Anforderungen (z.B. von ISO 26262) erfüllen – dargestellt an einem konkreten Beispiel

Die Umsetzung von Normen wie ISO 26262, die die Durchgängigkeit von Informationen fordern, scheitert heute immer noch oft an den Grenzen der eingesetzten Werkzeuge. Wenn auch einige Plattformen namhafter Vendoren die Durchgängigkeit von Informationen über Toolgrenzen hinweg bereits recht gut sicherstellen, so bleiben doch immer andere Werkzeuge außen vor, die nicht Teil der Plattform sind.
Der Vortrag zeigt u.a. anhand eines Beispiels wie mit einem pragmatischen Linked Data Ansatz und OSLC eine Vielzahl an Werkzeugen hinsichtlich der Durchgängigkeit der Informationen sowie funktional miteinander gekoppelt werden können. Teil des Beispiels sind u.a. DOORS / DOORS NG, Enterprise Architect, Innovator, Matlab, Car Maker, Jira, sowie proprietäre Tools und Datenbanken sowie smartfacts.


Christoph Bergner ist Eigentümer der MID und in der Rolle des Product Owner verantwortlich für die Entwicklung von smartfacts, einem MID Produkt, das zum Ziel hat, Modelle werkzeugunabhängig einfach webbasiert zugänglich und interoperabel zu machen.
Heute berät er Automotive OEMs und Supplier bei der Entwicklung leistungsfähiger Linked Data Ansätze u.a. zur Umsetzung von ISO 26262.

Andreas Ditze ist einer der Geschäftsführer der MID und blickt auf über 20 Jahre als Berater und Trainer für modellbasierte Vorgehensweisen und Modellierungswerkzeuge zurück. Er berät Unternehmen bei der Einführung und Umsetzung einer modellbasierten Strategie für Unternehmens- oder Applikationsentwicklung. Hier stehen die Innovator Enterprise Modeling Suite der MID und die darin unterstützten Notationen ArchiMate 3, BPMN 2 und UML 2 im Mittelpunkt.

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14:55

BDD und Gherkin in der Praxis - Von der Anforderung zur Umsetzung

Christine Groebel
BNP Paribas S.A.

Gerd Fladrich

BDD und Gherkin in der Praxis - Von der Anforderung zur Umsetzung

Wie kommt man zu einem gemeinsamen Verständnis von Anforderungen? Wie kann die Umsetzung der Anforderungen gemeinsam mit dem Fachbereich, der Entwicklung und den Testern gestaltet werden, so dass es in jeder Stufe der Realisierung transparent für alle Beteiligten ist? Wie kann Gherkin dabei als eine gemeinsame Sprache genutzt werden und zu einer "living documentation" führen?

Christine Groebel ist Senior Business Analyst und Product Owner bei der BNP Paribas S.A. - Niederlassung Deutschland. Sie konzipiert und entwickelt Anwendungen für die verschiedenen Webauftritte des Konzerns, z.B. der Consorsbank und versucht dabei unermüdlich Kommunikationsprobleme zwischen Business und IT aufzulösen.

Gerd Fladrich ist seit 1999 (gestartet bei Mercury Interactive) aktiv in der Qualitätssicherung tätig und hat Erfahrung aus vielen Großprojekten (u.a: BMW AG, Audi AG, Media-Saturn, DAB, Münchner Rück, VW Financial Services, BMW Bank, Consorsbank, u.v.m.) in allen Bereichen der QA. Aktuell ist er bei der BNP Paribas S.A. - Niederlassung Deutschland, für die Evaluierung, Umsetzung und praktischen Anwendung des CI/CD Prozesses aus Projektsicht verantwortlich.

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Wie Agilität Innovation verhindert

Gunnar Harde
Automotive Quality Institute GmbH

Wie Agilität Innovation verhindert

Agil arbeitende Teams entwickeln Produkte inkrementell und streben eine möglichst frühe Produktauslieferung an. Doch können agile Teams ohne Konzeptionsphase echte Innovationen erzielen? Der Beitrag betrachtet kritisch das agile Vorgehen und beschreibt den Nutzen und die Grenzen von Agilität bei der Entwicklung innovativer Produkte. Er zeigt Lösungswege, wie ein Team mit agilen Grundsätzen innovativ sein kann und welche Rolle der Product-Owner als Anforderungsmanager dabei spielt.


Gunnar Harde arbeitet seit vielen Jahren als IT-Berater, Manager von IT-Projekten und als Product-Owner. Er ist zertifizierter ScrumMaster (CSM), Scrum-Product-Owner (CSPO) und Scrum-Professional (CSP-PO).
Gunnar Harde verantwortet derzeit als Mitarbeiter des Automotive Quality Institute u. a. das Projekt „Herausforderungen für das Qualitätsmanagement im agilen Umfeld“ im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie (VDA).

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Von Visualisierung, Visionen und Verständnis – Requirements in Agilem Kontext

Ellen Hermens
PENTASYS AG

Von Visualisierung, Visionen und Verständnis – Requirements in Agilem Kontext

Wie oft entstehen Missverständnisse in Projekten durch unterschiedliches Anschauungen und Interpretationen. Dabei beeinflussen sowohl persönliche Erfahrungen als auch berufliche Charakteristiken, wie wir Anforderungen verstehen. Das führt sehr oft zu Zeitverlusten, da etwas anders umgesetzt wird als vorgesehen und anschließend nochmal angepasst, verändert werden muss oder wieder verworfen wird. Das gilt ganz besonders für Prozesse, die einen langen Analyse-, Planungs- und Umsetzungsweg beinhalten, der viele unterschiedliche Experten involviert. Wenn selbst Mitglieder eines Teams Anforderungen verschieden interpretieren, so gilt das um ein Vielfaches verstärkt für Experten.

Wie sich das verhindern lässt ist Kernelement des Vortrags. Ellen Hermens geht darauf ein, wie diese Missverständnisse entstehen und auf ganz natürlich menschliche Eigenschaften zurückzuführen sind. Sie zeigt, wie diese Eigenschaften nicht nur auseinander, sondern auch zusammenführen können. Wie konkrete Übungen wie beispielsweise ein Workshop im großen Team, als auch im 1:1-Gespräch zu einem Konsens und gemeinsamen Bild bringen können. Wie User Stories wirken und worauf Value Mapping fußt. Genauso wie leicht im Grunde gemeinsames Verständnis entstehen kann. Im Vortrag werden einige Werkzeuge vorgestellt, um zu erleben wie Bilder, Visualisierungen und Metaphern gemeinsames Verständnis entstehen lassen. Abschließend bewerten wir gemeinsam, wie sich die Methoden einsetzen lassen und wie die Teilnehmer sie in ihren Projekten umsetzen.


Ellen Hermens, Agiler Coach, Scrum-Master und Trainerin mit Schwerpunkt: Spielerisch – Menschen bewegen!
Sie verbindet interdisziplinär ihr KnowHow zu einer einzigartigen Melange: aus berufliche Stationen, Führungserfahrung und Agile Game Facilitator.
Neben ihrer Tätigkeit als Trainerin ist Ellen Hermens ein Scrum-Master und Agile Coach bei der Pentasys AG. Sie betreibt zusätzlich als Trainerin die Agile Game Nights, eine Experimentierplattform für Business-Spiele und gibt Seminare in Agile Leadership.

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Predictive Product Development: Ein Quantensprung für die Entwicklung besserer Produkte

Michael Jastram
Jama Software

Predictive Product Development: Ein Quantensprung für die Entwicklung besserer Produkte

Der Wettbewerb in der Entwicklung innovativer Produkte nimmt rasant zu, während die Komplexität exponentiell steigt. Traditionelle Entwicklungsansätze skalieren nicht mehr.
Die Antwort auf diese Herausforderung ist „Predictive Product Development“, also vorausschauende Produktentwicklung: Das bedeutet zum einen, zu erkennen, welche noch nicht existierende Produkte die Kunden begeistern erden. Es bedeutet zum anderen, noch während der laufenden Entwicklung neue Erkenntnisse auszuwerten und in die Entwicklung fließen zu lassen.
In diesem Vortrag werden die vier Grundprinzipien von Predictive Product Development vorgestellt, und wie Jama Software diese unterstützt. Es werden Case Studies aus Raumfahrt, Medizin, und IT vorgestellt, die diese Prinzipien anwenden.


Dr. Michael Jastram ist Systems Engineer mit Schwerpunkt auf die Anforderungsmodellierung. Er ist Gründer und Projekt Lead des Eclipse Requirements Modeling Frameworks, einem Open Source-Projekt zur Anforderungsmodellierung, das als Referenzimplementierung den offenen ReqIF-Standard umsetzt. Als Advokat für Offenheit teilt er sein Wissen über Bücher, Fachartikel, Vorträge und als Veranstalter, sowie über seinen wöchentlichen deutschsprachigen Blog System Engineering Trends und den englischsprachigen Formal Mind Blog. Michael hat zwanzig Jahre Berufserfahrung, davon zehn in den USA, wo er einen Abschluss am M.I.T. erwarb und als Software-Ingenieur und -Architekt in mehreren Start-Ups arbeitete. Er ist Gründer der Düsseldorfer Java User Group (rheinjug e.V.). Heute ist er Senior Solutions Architect bei er Jama Software, sowie Geschäftsführer der Formal Mind GmbH und Betreiber der ReqIF.academy, einer Online-Bibliothek rund um den Austausch von Anforderungen.

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15:40

Pause

16:00

Jazz enables Change

Julia Grassinger &
Frank Stöckel
HOOD GmbH

Jazz enables Change

„Innovation – das heißt nicht, etwas Neues zu erfinden, sondern etwas Altbekanntes in einen neuen Kontext zu stellen.“ Den Musikern des Jazz ist diese Weisheit altbekannt. Seit ihren Anfängen nehmen sie altbekannte Rhythmen und Tonleitern, um sie in immer neuer Form zu kombinieren – um so ihrer Musik immer wieder das gewisse etwas zu verleihen. Sieht man eine Jazz Combo live und in voller Fahrt möchte man einzig und allein an musikalisches Genie oder Zauber denken. Doch es gibt recht einfache Methoden, das Jazzen zu lernen – genügend Fleiß und Geduld vorausgesetzt. Und natürlich einen guten Lehrer.

Diese Lernkonzepte der Jazz-Improvisation sind übertragbar auf das Erlernen agiler Arbeitsweisen – das ist die Grundannahme dieses Vortrags. Im Rollenspiel und gemeinsam mit dem Publikum werden die Parallelen zwischen der Kunst des Improvisierens im Jazz und der Herausforderung der Agilen Transformation (Veränderungsprozess in einem Unternehmen) herauszuarbeiten. Gibt es konkrete Ansatzpunkte aus dem Jazz, die in der agilen Welt noch keinen Einzug gefunden haben bzw. die ggf. verbessert werden können?

Macht mit bei unserem musikalischen Streifzug durch die Prinzipien der Jazz-Improvisation und spürt den Sound der Synergien aus Jazz und Agile!


Julia Graßinger begleitet als Coach bei Agile-by-HOOD Menschen, Teams und Organisationen mit Neugierde und Mut auf ihrem Weg zu mehr Agilität. Durch ihre systemisch-empirische Haltung erschafft sie Räume, in denen Menschen Selbstwirksamkeit erleben und sich im komplexen Umfeld zurechtfinden lernen. Wichtige Elemente in ihrer Arbeit sind Kreativität, Begegnung und Fokus. Aus ihrer Zeit als Gründerin und freiberufliche Trainerin im Startup Umfeld kennt sie aus persönlicher Erfahrung die Herausforderung sich schnell ändernder Märkte. Als Host für Ideenentwicklung und Facilitatorin für Teamprozesse und Erfahrungsbasiertes Lernen bringt sie langjährige und vielseitige Erfahrungen aus dem Projektgeschäft und in der Entwicklung komplexer Produkte und Systeme mit. Durch ihre Arbeit mit Design Thinking und Lean Sartup Methoden gilt ihre Aufmerksamkeit dem Erheben und Strukturieren von Anforderungen sowie dem empathischen Umgang mit Stakeholdern. Julia Grassinger ist erfahrene Referentin und veröffentlicht regelmäßig zu ihren Erfahrungen und Erkenntnissen im Agilen Umfeld.

Frank Stöckel ist als Principal Consultant in der Einführung und Verbesserung von Requirements Engineering (RE) in Entwicklungsunternehmen mit Hilfe von Assessments, Seminaren, Workshops und Coaching tätig. Er entwickelt Vorgehensmodelle und Methoden im Kontext von RE sowie ALM (Application Lifecycle Management), PLM (Product Lifecycle Management) und ist auch aktiv beteiligt die Konzepte im Rahmen einer Pilotierung oder eines Rollouts produktiv zu stellen. Auf Basis der TOC (Theory of Constraints) hat er Erfahrungen in der Durchführung von Engpassanalysen und in der Anwendung der Denkwerkzeuge der TOC wie z. B. Ursachen-/Wirkungsketten, Ziel, Konflikt und Strategie & Taktik (S&T) Bäume. Als erfahrener Trainer gibt er sein vielfältiges Wissen weiter, zum Beispiel als akkreditierter Trainer für den Kurs „Certified Professional Requirements Engineering“ (Foundation Level), „Advanced Level Requirements Management“, CARS Certified Agile Requirements Specialist“, „Kanban“. Frank spielt begeistert die Jazz-Klarinette und Sopransaxofon.

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Angriff ist die beste Verteidigung - Von Cyber Security Regularien zu handfesten Anforderungen

Sabine Wildgruber
Business Meets IT

Dagmar Moser
Munich Re

Angriff ist die beste Verteidigung - Von Cyber Security Regularien zu handfesten Anforderungen

Cyber Angriffe sind als große Gefahr von Unternehmen und Regulierungsbehörden erkannt worden. Neue Regularien für unterschiedliche Branchen werden derzeit diskutiert und auf den Weg gebracht. Gleichzeitig steigt der Druck für die Unternehmen immer innovativere Produkte in kürzerer Zeit zu entwickeln. Der Requirements Engineer kann hier einen signifikanten Beitrag zur Auflösung dieses Zielkonfliktes leisten! Wir zeigen, wie Sie schon in der frühen Entwurfsphase Cyber Bedrohungen identifizieren und effizient in die Produktentwicklung integrieren können.


Als selbständige Unternehmerin bei Business Meets IT liegt der Schwerpunkt von Sabine Wildgruber im strategischen und operativen Requirements Engineering sowie der Projektleitung auf Basis agiler und klassischer Vorgehensweisen. Sie begleitet Projekte von der Ideation bis Produktion und arbeitet hierbei eng mit Fachbereichen und IT zusammen. Ein aktueller Themenschwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit mit Vorschriftenexperten, Fachabteilungen und IT in der Automobilbranche.

Dagmar Moser ist als Senior IT Architektin bei der Munich Re tätig. Seit über 10 Jahren ist sie verantwortlich für Architektur und Requirements Engineering in komplexen Softwareentwicklungsprojekten. Seit 2016 bringt sie in IT Innovation Initiativen zusätzlich die Themen UI Prototyping, Customer Validation und Secure Software Engineering ein.

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Die Arbeit im Requirements Engineering im Spiegel von Stellenanzeigen

Dr. Andrea Herrmann
Herrmann & Ehrlich

Die Arbeit im Requirements Engineering im Spiegel von Stellenanzeigen

Dieser Vortrag beruht auf einer Analyse von Stellenzeigen, die seit 2009 alle drei Jahre durchgeführt wird. So lassen sich die Veränderungen im Verlauf der Zeit nachvollziehen, insbesondere auch der Einfluss der Agilität auf das Requirements Engineering.

Für die Studie wurden jeweils Stellenzeigen im IT-Bereich im deutschsprachigen Raum analysiert. Dabei wurden diejenigen Stellenanzeigen ausgewählt, die jemanden suchen, der laut Tätigkeitsbeschreibung u.a. Aufgaben des Requirements Engineering durchführen wird. Dann wurden folgende Fragen untersucht:

  • Wie nennt sich die Position oder Rolle, für die diese Person eingestellt werden soll?
  • Welche Aufgaben gehören zum Requirements Engineering dazu, laut der Stellenanzeigen?
  • Welche weiteren Aufgaben gehören noch zu dieser Position?
  • Welche Kompetenzen werden ausdrücklich gefordert? Berufserfahrung ja oder nein? RE-Methoden oder -Werkzeuge? Weitere Hardskills? Welche Softsills?


Dr. Andrea Herrmann
Freiberufliche Trainerin und Beraterin für Software Engineering seit 2012. Ich habe mehr als 20 Berufsjahre in Praxis und Forschung: 7 Jahre als Beraterin und Projektleiterin in IT-Projekten, 10 Jahre in der Forschung und universitären Lehre, bis hin zu Vertretungs- und Gastprofessuren. Mehr als 100 Fachpublikationen, regelmäßige Konferenzvorträge, offizielle Supporterin des IREB-Board, Mitautorin von Lehrplan und Handbuch des IREB für die CPRE Advanced Level Zertifizierung in Requirements Management. www.herrmann-ehrlich.de

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Beyond Requirements - Solving the really hard problems in enterprise engineering and development

Mr. Daniel Moul
IBM

Beyond Requirements - Solving the really hard problems in enterprise engineering and development

Requirements are only meaningful if they are defined and used within a development process – ideally one that guides teams to maximum impact and maximum efficiency. This statement has many implications for your development process and the many tools your developers and engineers use as they bring your development process to life. A foundational enabler is the ability to create a shared development context for your teams and evolving it in a controlled way: across multiple tools from multiple vendors, maintaining dependencies among the data in these tools, and with effective change management. This session will briefly survey ways this is typically addressed today with the various compromises that are inherent in these approaches, then explain the concepts and promise of “global configurations” in your engineering tool chain as enabled by OASIS OSLC Configuration Management and implemented by the IBM Continuous Engineering solution for software and systems engineering


Mr. Daniel Moul is Senior Offering Manager for the IBM IoT Continuous Engineering Solution. He has been working on and around enterprise software tools and runtimes for more than 20 years. Daniel was part of the team that brought Rational Jazz requirements management to market. He has held various roles in product line management, development program management and project management. Prior to joining IBM, he was General Manager of South Seas Computing in the Fiji Islands.

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16:45

Pause wegen Umbau zur Keynote

18:00

Impulsvortrag: Beyond RE ist Digital Design

Dr. Kim Lauenroth, adesso AG / IREB e.V.

Beyond RE ist Digital Design – Die neue Gestaltungsprofession für die Digitalisierung

Die gute Nachricht: Requirements Engineering als systematischer und disziplinierter Ansatz für Spezifikation und das Management von Anforderungen ist und bleibt eine Kernkompetenz für erfolgreiche Entwicklung. Die schlechte Nachricht: In innovativen Kontexten, gern als Digitalisierung oder digitale Transformation umschrieben, fällt Stakeholdern das Formulieren klarer Anforderungen schwer und RE kommt schnell an methodische Grenzen. In solchen Situationen braucht es eine neue Profession in der IT. Bitkom nennt sie Digital Design und hat dazu ein Manifest verfasst: www.digital-design-manifest.de

Wie seine beiden Vorbilder – Bau-Architekten und Industriedesigner – kombinieren Digital Designer gestalterische und technische Kompetenzen. Durch diese Mischung können sie erfolgsversprechende Produktideen gemeinsam mit allen relevanten Stakeholdern erdenken und realisieren. Der Certified Digital Design Professional von IREB ist ein Ausbildungsmodell, das genau diese Kompetenzen vermitteln wird: www.digitaldesign.org

Dieser Impulsvortrag motiviert die Notwendigkeit von Digital Design, stellt sein Kompetenzspektrum vor und illustriert Anhand von Beispielen, wie Digital Design die Softwareentwicklung verändern wird – und RE trotzdem unentbehrlich bleibt.


Dr. Kim Lauenroth leitet bei der adesso AG das Competence Center für RE. Er ist erster Vorsitzender des IREB e.V. und engagiert sich im Bitkom für die Etablierung von Digital Design als Gestaltungsprofession für die Software- und Digital-Industrie.

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19:00

Abendessen & Überraschungen

08:00

Registrierung

Kurze Begrüßung

09:00

Keynote: Beyond Agile RE: Der Business Agilität den Weg bereiten

Ursula Meeseberg

Keynote: Beyond Agile RE: Der Business Agilität den Weg bereiten

Viele Organisationen in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung haben sich in den letzten Jahren intensiv damit auseinandergesetzt, wie Requirements Engineering und agiles Vorgehen bei der Softwareentwicklung zusammengeführt werden können. Zu den grundlegenden Erkenntnissen gehört, dass Werte, Ziele und Techniken des Requirements Engineering mit agilem Vorgehen vereinbar sind. Aber ist eine Organisation allein mit agiler Softwareentwicklung auch der nächsten Herausforderung gewachsen: der digitalen Transformation?

Für eine Organisation bedeutet digitale Transformation, innovative Services, Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln, die auf digitalen Technologien basieren. Aufgrund der sich rasant weiterentwickelnden Technologien muss die digitale Transformation als kontinuierlicher Veränderungsprozess verstanden werden, der vor allem durch eine Eigenschaft gekennzeichnet sein muss: Schnelligkeit. Um diesen Prozess zu beherrschen, müssen Organisationen Business Agilität erwerben, d.h. die Fähigkeit, auf Kräfte im Geschäftsumfeld umgehend zu reagieren und Chancen für neuen Geschäftsnutzen zu erkennen, um sich entsprechend zu verändern.

Kann Requirements Engineering dazu beitragen, der Business Agilität den Weg zu bereiten? Der Vortrag stellt dar, dass die Antwort ja lautet – vorausgesetzt der Scope des Requirements Engineering wird in Richtung einer agilen Business Analyse weiter gefasst und es findet eine stärkere Fokussierung auf Organisationsnutzen und Lösungen statt. Für die benötigte Schnelligkeit müssen agile Priorisierungs- und Planungstechniken nicht erst auf Release- und Sprint-Niveau, sondern bereits früher greifen. Ein erweiterter Scope erfordert neue Skills und Kompetenzen. Abschließend wird dargestellt, wie die neue Rolle eines Digital Business Analyst ausgeprägt sein könnte.

Ursula Meseberg (Dipl. Math.) hat die Berliner microTOOL GmbH 1984 mitbegründet und ist Geschäftsführerin des Unternehmens. Zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn hat sie mehrere Jahre als Consultant vorwiegend an der Anpassung und Einführung von Systemanalyse- und Softwareentwicklungsmethoden sowie der Entwicklung unternehmenseigener Vorgehensmodelle mitgewirkt.

Sie ist Mitglied des International Institutes of Business Analysis IIBA® und gehört ehrenamtlich dem Vorstand des IIBA® Germany Chapter an. Außerdem ist sie assoziiertes Mitglied des IREB®.

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10:00

Speed Presentations

10:20

Pause & Umbau

Raum Alois
Beyond RE- Mixed
Raum Franz&Leo
Modelle und Modellierung
Nemetschek Haus
Mensch & Technik
Raum Ludwig
Aussteller
10:50

Entwicklungsmuster für den Umgang mit Änderungen

Michael Jastram
Jama Software

Entwicklungsmuster für den Umgang mit Änderungen

Muster sind bewährte Lösungsschablonen für wiederkehrende Probleme, in diesem Fall für den Umgang mit Änderungen in der Produktentwicklung. Produkte müssen strukturiert im Team entwickelt werden, doch oft sind die Prozesse, Methoden und eingesetzten Werkzeuge organisch gewachsen.

Die Entwicklungsmuster sind eine „Werkzeugkiste“ für Prozess- und IT-Verantwortliche, welche bewährte Praktiken kompakt zugänglich macht. Dies ermöglicht eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Produktentwicklung, um die Komplexität zu beherrschen, Qualität zu verbessern und Effizienz zu erhöhen.

Muster können sich auf Details beziehen oder auf größere Zusammenhänge. Beispielsweise beschreibt das Muster „Suspekte Beziehungen,“ wie man effektiv den Hinweis auf relevante Änderungen durch die Anforderungen propagiert. Das Muster „Black Box“ zeigt auf, wie man Anforderungen so strukturiert, dass die Auswirkungen von Änderungen sich nicht unbegrenzt fortpflanzen.

Muster stellen eine gut organisierte Werkzeugkiste dar, die Prozess- und IT-Verantwortlichen hilft, eine erfolgreiche und effektive Produktentwicklung zu ermöglichen.


Dr. Michael Jastram ist Systems Engineer mit Schwerpunkt auf die Anforderungsmodellierung. Er ist Gründer und Projekt Lead des Eclipse Requirements Modeling Frameworks, einem Open Source-Projekt zur Anforderungsmodellierung, das als Referenzimplementierung den offenen ReqIF-Standard umsetzt. Als Advokat für Offenheit teilt er sein Wissen über Bücher, Fachartikel, Vorträge und als Veranstalter, sowie über seinen wöchentlichen deutschsprachigen Blog System Engineering Trends und den englischsprachigen Formal Mind Blog. Michael hat zwanzig Jahre Berufserfahrung, davon zehn in den USA, wo er einen Abschluss am M.I.T. erwarb und als Software-Ingenieur und -Architekt in mehreren Start-Ups arbeitete. Er ist Gründer der Düsseldorfer Java User Group (rheinjug e.V.). Heute ist er Senior Solutions Architect bei er Jama Software, sowie Geschäftsführer der Formal Mind GmbH und Betreiber der ReqIF.academy, einer Online-Bibliothek rund um den Austausch von Anforderungen.

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‘Agilität vs Modellierung’ oder ‘Agilität & Modellierung’?

Michel Goumet
MID GmbH

‘Agilität vs Modellierung’ oder ‘Agilität & Modellierung’?

Den Besuchern wird vermittelt, dass Agilität und Modellierung sich nicht notwendigerweise ausschließen. Anhand eines Praxisbeispiels und methodischer Erläuterung wird demonstriert, wie und an welchen Stellen eines auf Scrum basierenden Entwicklungsprozesses Modelle das Team darin

unterstützen, flexibel auf geänderte Anforderungen zu reagieren und jederzeit eine gemeinsame Sicht auf das Sprintziel zu haben.

Dieser Vortrag bietet Ihnen die Möglichkeit, unsere Gedankengänge und Schlußfolgerungen nachzuvollziehen und gibt Ihnen die Möglichkeit an die Hand, unsere Erkenntnisse für Ihre eigenen Projekte zu nutzen und anzupassen.


Michel Goumet
Als Lead Consultant der MID verfüge ich über langjährige Erfahrung in der Projektleitung, im Requirements Engineering und Testmanagement. Mein fachlicher Schwerpunkt liegt in der Finanzwirtschaft.
In meinen Projekten befasse ich mich schwerpunktmässig mit der Anforderungsanalyse und der Vermittlung zwischen Fachbereichen und Entwicklungsabteilungen.

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Intelligentes Anforderungsmanagement mit IBM Watson

Dominik Jergus
IBM Watson IoT

Intelligentes Anforderungsmanagement mit IBM Watson

Anforderungsmanagement-Tools haben sich seit den Tagen der Tabellenkalkulationen und Textdokumente stark weiterentwickelt. Selbst mit den fortschrittlichsten Tools können Ingenieure jedoch immer noch versehentlich unvollständige oder unklare Anforderungen erstellen, die zu kostspieligen Nacharbeiten und Projektverzögerungen führen. Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt durch IBM Watson, kann Intelligenz in den Anforderungsmanagementprozess integrieren, was zu verbesserten Ergebnissen führt. Gerade bei der ständig zunehmenden Komplexität von Systemen und der daraus resultierenden wachsenden Anzahl von Anforderungen kann ein von IBM Watson unterstütztes Anforderungsmanagement-Tool zukünftig sowohl Einsteiger als auch erfahrene Anwender entscheidend entlasten. Seien Sie gespannt und werfen Sie mit uns einen ersten Blick auf diese neuen Möglichkeiten.


Dominik Jergus, mit Sitz in München, arbeitet seit über 20 Jahren in internationalen Projekten im Bereich Application Lifecycle Management (ALM). Er hat viele Kunden in verschiedenen Funktionen, vom Pre- und Postsales Consultant bis zum Programm- und Produktmanager beraten. Bei IBM Watson IoT ist er als Solution Architect für mehrere Industriekunden mit Schwerpunkt für Lösungen wie Continuous Engineering und Collaborative Lifecycle Management zuständig. Innerhalb von IBM DACH (Deutschland, Österreich und Schweiz) leitet er zudem die Requirements Management Community of Practice (RM CoP). Dominik studierte Informatik an der Fachhochschule Darmstadt und schrieb seine Diplomarbeit an der University of California in Irvine. Zu seinen Fachgebieten gehören Software Configuration- und Change-Management, Anforderungsmanagement sowie Integrationen, Linux, IT-Architektur und Infrastruktur. In den letzten Jahren hat er sich auf alles rund um IBM Rational DOORS Next Generation und die System- und Software-Engineering-Lösung auf Basis der Jazz-Plattform von IBM spezialisiert. Dominik vertritt die IBM DACH auch als Mitglied von prostep ivip zu Themen wie ALM-PLM Interoperabilität, OSLC, ReqIF, etc. Seit einiger Zeit beschäftigt sich Dominik auch verstärkt mit aktuellen Trends wie CLM/CE SaaS, Internet of Things, Product Line Engineering (PLE) und Cognitive Computing.

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10:50 Ob PDF oder ReqIF; mit ReqMan® „Federated Lightweight Requirements Management“ betreiben

Christian Donges
:em engineering methods AG

Ob PDF oder ReqIF; mit ReqMan® „Federated Lightweight Requirements Management“ betreiben

Stellen sie sich vor, Sie bekommen von Ihren Kunden eine Angebotsanfrage, die aus digitalen Lastenheften (oft im PDF-Format) und mitgeltenden Unterlagen besteht….. viele hundert, wenn nicht sogar mehrere tausend Seiten. Und stellen Sie sich vor, dass aus Mangel an Zeit –sie müssen ja innerhalb weniger Tage Ihrem Kunden qualitativ hochwertig antworten- diese Unterlagen nicht vollständig von Ihnen und Ihrem Team gesichtet werden können und somit eine vollständige Anforderungsbewertung nicht stattfindet…. Und Sie damit ein hohes Risiko auf sich nehmen.

Im Rahmen dieses Vortrages wird ein Lösungsszenario aufgezeigt, das es ermöglicht, leichtgewichtig, schnell und qualitativ hochwertig Angebotsanfragen zu beantworten und trotzdem im V-Modell und 100% „traceable“ zu arbeiten.


Christian Donges
Seit 2013: Verantwortung für Entwicklung und Vertrieb von ReqMan®
Seit 2002: Vorstand der :em engineering methods AG
2000-2001: Gebietsvertriebsleiter CoCreate Software GmbH
1995-2000: Consultant CAx ProSTEP GmbH
1989-1995: Maschinenbau-Studium TU Darmstadt

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11:15 Digitalisierung, das unbekannte Wesen

Dr. Marcus Winteroll
oose Innovative Informatik eG

Digitalisierung, das unbekannte Wesen

Digitalisierung ist der neue Mega- oder – es geht noch mehr – Giga-Trend. Darin scheinen sich alle einig zu sein. Jetzt müssten wir nur noch wissen, was das eigentlich ist – und wie es geht. Zunächst bedarf es tatsächlich einer genaueren Klärung des Begriffes, denn für die einen bedeutet Digitalisierung vor allem eine weitgehende Automatisierung der bestehenden Geschäftsprozesse wie z.B. der Fahrkartenverkauf bei der Bahn oder die Erweiterung bestehender Produkte mit digitaler Technik, z.B. beim Auto; für andere bedeutet es jedoch vielmehr, nämlich neue Techniken zu nutzen, um neue Geschäftsmodelle zu verwirklichen, z.B. soziale Netzwerke. Zur Unterscheidung werden Begriffe wie „Digitale Transformation“, „Digitales Geschäftsmodell“ oder „Digitization“ verwendet – doch auch diese werden leider sehr unterschiedlich verstanden.
Unabhängig davon, welchen Begriff man hier verwendet, sollte ein Unternehmen sich darüber Klarheit verschaffen, was es mit der Digitalisierung erreichen will. Ist das erst mal klar, ergeben sich daraus auch die geeigneten Mittel, um das Ziel zu erreichen.
Der Vortrag soll zur Schärfung des Bildes und der Möglichkeiten der Digitalisierung beitragen und die möglichen Wege zur Digitalisierung skizzieren.


Dr. Marcus Winteroll ist Mitglied der oose Innovative Informatik eG und beschäftigt sich als Trainer und Berater mit der Analyse sowie Verbesserung von Geschäfts- und Entwicklungsprozessen. Dazu setzt er auf agile Methoden; aber auch die klassischen Vorgehensweisen sind ihm aus seiner langjährigen Erfahrung als Projektleiter, Prozessmanager, Analytiker, Qualitätssicherer und Entwickler vertraut. Seine Erfahrungen berichtet er als Sprecher auf Konferenzen und Autor von Fachartikeln.

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11:45

Requirements Engineering in der Systementwicklung

Dr. Stefan Queins &
Elena Kryjom
SOPHIST GmbH

Requirements Engineering in der Systementwicklung

Heutzutage stehen Lieferanten bei der Entwicklung ihrer Produkte häufig vor vielen Herausforderungen wie z.B. kürzere Time-To-Market-Zeiten, Variantenvielfalt oder stringentere Normen und Gesetze. Ein Ansatz, diesen Herausforderungen zu begegnen, liegt darin, dem Arbeiten mit den Anforderungen mehr Gewicht zu geben.

Dieser Vortrag zeigt, mit welchen Disziplinen und Tätigkeiten in einem Entwicklungsprojekt das Arbeiten mit den Anforderungen in Zusammenhang steht, um ein effizientes Vorgehen im Projekt zu ermöglichen. Dabei werden wir einige dieser Punkte genauer vorstellen, die gerade für die Entwicklung von komplexen, technischen Systemen eine große Rolle spielen: den Übergang zwischen unterschiedlichen Betrachtungsgegenständen und ein Vorgehen, das einen nahtlosen Übergang von einem Pflichtenheft zu einer Produktbeschreibung erlaubt. Abgerundet wird der Vortrag mit der Vorstellung unserer Erfahrungen aus Projekten, in denen wir die Ansätze erfolgreich angewendet haben.


Dr. Stefan Queins unterstützt als Berater und Trainer die Einführung von Methoden für die modellbasierte Entwicklung von größtenteils technisch orientierten Systemen. In den Phasen des Requirements-Engineerings, der Systemanalyse und -architektur bis hin zur Softwarearchitektur in konventionellen und agilen Projekten. Dr. Queins ist Autor von UML-Glasklar, Requirements-Engineering und Management und zahlreichen Artikeln und ist Speaker auf nationalen und internationalen Konferenzen.

Elena Kryjom unterstützt als Beraterin und Trainerin die Einführung von Methoden des Requirements - und Systems Engineerings sowohl in agilen als auch in schwergewichtigen Projekten.

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Next Generation SysML v2

Tim Weilkiens
oose Innovative Informatik eG

Next Generation SysML v2

Die Zeit ist reif für die nächste Generation der SysML. Vor über 10 Jahren wurde die SysML Version 1.0 von der OMG veröffentlicht. Das Ziel war eine einfache, aber mächtige Modellierungssprache für ein breites Spektrum an Systems-Engineering-Aufgaben.

Wir haben in der Zwischenzeit viel über SysML aus ihrem Einsatz in der Industrie gelernt. Dazu gehören ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen. Gleichzeitig wird das modellbasierte Systems Engineering (MBSE) immer beliebter und wichtiger für eine Vielzahl an Unternehmen der Produktentwicklung. Das führt zu immer mehr Anforderungen an die SysML.

Im Dezember 2017 hat die OMG das „RFP for SysML v2“ veröffentlicht. Es ist eine lange Liste von Anforderungen an eine neue Version 2.0 der SysML. Nun liegt es an sogenannten Submission Teams, mit einer neuen Modellierungssprache auf das RFP zu antworten.

Im Juni 2018 hat die OMG noch das „SysML API & Services RFP“ veröffentlicht. Es startet die Entwicklung an einem bahnbrechenden Standard für die Modellierung mit SysML und somit für MBSE.

Der Vortrag stellt die Anforderungen an die neue SysML vor und zeigt auf was uns demnächst erwartet. Soweit möglich wird auch auf die aktuelle Entwicklung der Sprache eingegangen.


Tim Weilkiens
Ich bin gewählter Vorstand der Genossenschaft oose Innovative Informatik, Berater und Trainer, Buchautor und Verleger, Dozent verschiedener Studiengänge, sowie aktives Mitglied der Systems Engineering Community bei INCOSE und Standardisierer in der OMG.

Ich bin Ko-Autor der SysML-Spezifikation, Co-Chair der Revision Task Force SysML 1.6 und Co-Lead eines Teams der SysML v2.

Als Berater habe ich schon viele Unternehmen aus den unterschiedlichsten Domänen unterstützt. Ich entleere meinen Kopf, indem ich mein Wissen in Büchern, Artikeln und Vorträgen festhalte. Das schafft mir Freiraum, mich mit neuen Ideen und Konzepten auseinanderzusetzen. Zu meinen Büchern gehörten beispielsweise The Next Engineering Game, Model-Based System Architecture, SYSMOD – the Systems Modeling Toolbox, Variant Modeling with SysML und Systems Engineering mit SysML.

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Requirements Engineering for Machine Learning

Prof. Dr. Andreas Vogelsang
Technische Universität Berlin

Requirements Engineering for Machine Learning

Machine Learning als Technologie ist immer häufiger Bestandteil von Systemen, die in der Praxis gebaut werden. Sollte uns das als Requirements Engineers interessieren? In diesem Vortrag werde ich diese Frage mit „JA“ beantworten und erläutern, warum es beim Einsatz von Machine Learning als Teil der Lösung notwendig ist neue Arten von funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen zu erheben und zu analysieren. Ich werde deutlich machen, dass Requirements Engineers sich, „Beyond RE“, auch bis zu einem gewissen Grad mit Machine Learning und vor allem mit dessen Besonderheiten auseinandersetzen müssen. In meiner Forschung setze ich seit mehreren Jahren Machine Learning Verfahren ein um Aufgaben im RE zu automatisieren oder zu unterstützen. Dabei ist über die Jahre immer deutlicher geworden, dass Domänenwissen und ein gutes Requirements Engineering fundamental ist um Machine Learning Techniken gewinnbringend einzusetzen. Die Inhalte meines Vortrags werde ich anhand von konkreten Beispielen aus der Praxis erläutern und illustrieren.


Prof. Dr. Andreas Vogelsang ist Juniorprofessor für Automotive Software Engineering an der TU Berlin. Zuvor hat er an der TU München am Lehrstuhl für Software & Systems Engineering (Prof. Broy) promoviert. Er forscht im Bereich Requirements Engineering, Model-based Systems Engineering und Software Architekturen und hat dort bereits über 45 Publikationen in internationalen Journalen und Konferenzen (IEEE Software, ICSE, RE). Herr Vogelsang leitet die Software Engineering Gruppe am Daimler Center for Automotive IT Innovations (DCAITI) der TU Berlin und ist außerdem Mitglied im IREB. 2018 wurde Herr Vogelsang zum Junior-Fellow der Gesellschaft für Informatik (GI) für seine Forschung im Bereich „Erklärbarkeit von Software“ ernannt.

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11:45 Adopting Agile/DevOps ALM in Automotive & Safety-critical Development

Peter Haller
Intland Software

Adopting Agile/DevOps ALM in Automotive & Safety-critical Development

Accelerating product delivery times are forcing safety-critical companies to adopt Agile/DevOps practices. With this pressure to move away from traditional sequential processes comes the challenge to manage risks and to maintain development maturity and compliance in regulated markets.
Join Intland's talk as we analyze the findings of independent analyst firm Ovum's recent report on Achieving Safety-CriticalDevelopment Maturity withAgile/DevOps ALM. The report analyizes emerging best practices and tooling that leading companies in the automotive, medical, and avionics sectors are adopting to keep pace with evolving methodologies. Taking the example of German carmaker BMW, this Ovum report examines strategies to adopt end-to-end Agile/DevOps development while maintaining compliance with regulations and standards.
In this talk, Intland Software's topic expert will analyze how development maturity is achieved in the Agile/DevOps era. With BMW's best practices, the talk will also cover the use of Agile scaling frameworks in the development of high-quality safety-critical products.


With a BSc in Business Information Technology and several years of experience working with enterprise software solutions, Mr. Haller has the expertise to understand and respond to complex customer needs.
He has helped implement technology and adopt best practices at global companies working in a number of highly regulated industries (automotive, medical device manufacturing, embedded device development, etc). As Intland Software's Senior Pre-sales Consultant, he is looking forward to helping your organization develop better products faster.

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12:10 Hybride Produktentwicklung - das Beste aus den klassischen und agilen Methoden

Bernd Röser
agosense GmbH

Hybride Produktentwicklung - das Beste aus den klassischen und agilen Methoden

Jeder behauptet, agil zu sein, aber in der Praxis sieht man, dass die Mehrheit der Teams wirklich damit zu kämpfen hat.

Es gibt viel zu viele Teams welche vielleicht ad hoc aber nicht agil arbeiten. Bei der Umstellung auf Agile habe viele die Struktur und Disziplin eines Wasserfall-Modells einfach über Bord geworfen, wobei bei einem agilen Projekt diese Punkte weiterhin für eine erfolgreiche Umsetzung wichtig sind. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich die Entwicklungsprozesse irgendwo zwischen Agile und dem „Wilden Westen“ befinden.

Der Vortrag beschreibt eine Möglichkeit beide Welten, die klassische sowie die agile Entwicklung, zusammenzubringen und die Vorteile beider Methoden zu einem gesamteinheitlichen „hybriden“ Modell zu verschmelzen.
Am Beispiel der Integration des Werkzeuges Atlassian JIRA aus dem agilen Umfeld mit dem Requirements Management Tool agosense.fidelia aus dem klassischen Umfeld wird gezeigt, wie erfolgreich eine hybride Produktentwicklung aussehen kann.


Bernd Röser beschäftigt sich schon über 10 Jahren in verschiedenen Positionen mit dem Thema Requirements Management beziehungsweise Requirements Engineering. Zunächst unterstützte er mehrere Jahre als Consultant verschiedene Unternehmen aus den Branchen Automotive, Medical, IT und Transportation bei der Einführung diverser Systeme für Anforderungsmanagement. Ab 2010 war er zuständig für den Vertrieb und verantwortlich für die erfolgreiche Einführung im deutschsprachigen Markt eines inzwischen namhaften Requirements Management Werkzeuges eines nordamerikanischen Herstellers. Seit Mitte 2015 ist Bernd Röser bei der agosense GmbH für den Vertrieb der Requirements Management Plattform agosense.fidelia zuständig.

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12:30

Mittagspause und Besuch der Ausstellung

13:00 Anforderungen im regulierten Umfeld mit JIRA/R4J risikobasiert managen

Volker Hattwig
ease solutions Consulting GmbH

Anforderungen im regulierten Umfeld mit JIRA/R4J risikobasiert managen

Trotz der in der pharmazeutischen Industrie als defacto Standard anerkannten GAMP® Good Practise Leitfäden zur Validierung und Abwicklung von IT Projekten, erfüllen viele Einführungsprojekte, die Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit einer anforderungsgerechten Systementwicklung nur bedingt. Dies gilt insbesondere für prozessbasierte Anwendungssysteme mit hohem Anteil an Individualentwicklung und Konfiguration.
Gründe hierfür liegen zum einem an dem noch immer weit verbreiteten V-Modell als bevorzugtes Vorgehensmodell. Zum anderem liegt es aber auch daran, dass die Abwicklung komplexer Systemeinführungen gerade in mittelständischen Betrieben mit Tools unterstützt werden, die den anspruchsvollen Aufgaben schlicht nicht gerecht werden können. Die in Praxis bevorzugt eingesetzten Office Tools, wie zum Beispiel Tabellenkalkulation, Textverarbeitung, Diagrammdesigner und Dateimanager sind schwer zu integrieren. Zu Beginn des Projektes ist alles noch überschaubar. Je länger das Projekt jedoch dauert und Änderungen erforderlich werden, desto schwieriger wird es den Überblick zu behalten und die Tools zur Projektunterstützung synchron zu halten. In dem Vortrag wird deshalb den folgenden Fragen nachgegangen:

  1. Welche regulatorischen und organisatorischen Herausforderungen sind es, die die GxP-konforme Abwicklung von Systemeinführungen so anspruchsvoll machen?
  2. Welche pragmatischen Lösungsansätze lassen sich auf Basis der gewonnenen Erfahrungen ableiten und mit welchen Tools können diese wie mit vertretbaren personellem, technischem und finanziellem Aufwand in der Praxis umgesetzt werden?

An einem einfachen Beispiel aus der Praxis wird demonstriert, wie den individuellen Herausforderungen anspruchsvoller Einführungsprojekte mit dem skalierbaren und einfach zu bedienenden, workflow-basierten Projektmanagement Tool JIRA/R4J begegnet werden kann.


Volker Hattwig (Dipl. -Inform.)
Nach einem Studium der Wirtschaftsinformatik führte Herr Hattwig eine Vielzahl von Integrations- und Migrationsprojekten im IT-Umfeld durch. Er war seit 1990 sowohl auf Softwarelieferantenseite als auch auf Anwenderseite tätig und hat als verantwortlicher Projektleiter und CIM-Manager alle Phasen eines Software-Lebenszyklus gestaltet.
Seit 2000 hat er als selbstständiger Projekt-Coach, Berater und Trainer in zahlreichen Validierungsprojekten den risikobasierten Ansatz bei der Einführung, dem Betrieb und dem Change Management von Computersystemen nach den aktuellen US-FDA- und EU-GxP-Regularien umgesetzt. Seit 2005 ist er Geschäftsführer der Coconeo Ltd. mit Sitz in Düsseldorf und unterstützt mittelständische Arzneimittel- und Medizingerätehersteller sowie Großhändler und Dienstleister bei der Spezifikation und Validierung von komplexen Informationsmanagement-Systemen, wie z.B. ERP/MES/EBR, DMS/Archivierung und LIMS, und bei der Qualifizierung der IT-Infrastruktur. Er ist Mitglied im GAMP D-A-CH Forum und leitet die SIG Interfaces.

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13:30

We cannot master complexity with a complicated process

Colin Hood
Colin Hood Systems Engineering

We cannot master complexity with a complicated process

“We cannot master complexity, we have to avoid it“ Henning Butz 2011

“To increase quality, do as little as possible and as much as necessary”, Colin Hood 1989

Systems thinking is the art of simplifying complexity. It is about seeing through chaos, managing interdependency, and understanding choice. We see the world as increasingly more complex and chaotic because we use inadequate concepts to explain it. When we understand something, we no longer see it as chaotic or complex. (Gharajedaghi 1999)

Sometimes our experience and past success tends to reduce our ability to see challenges in new ways. Past success with “divide and conquer” processes can lead us to miss the importance of interactions and interrelated connections between the parts that we specify.

Do your processes concentrate more on responsibility for parts, or do your processes concentrate more on responsibility for interactions between parts and achieving more than the sum of the parts?


Colin Hood started work in the Electrical and Electronic industry in 1977 and has been a Systems Engineer since 1985. Colin Hood is a founding member of the International Requirements Engineering Board, and has been a member of INCOSE since 1999. Colin is an expert in Requirements Engineering and Requirements Management. Requirements Management is the interface between Requirements Engineering and all Systems Engineering processes such as Risk Management, Project Management, Change Management, Version Management, Configuration Management, Verification and Validation.
He specialises in supporting individuals and organisations with the challenging times that improvements of new working methods and tools bring.

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Garbage in, garbage out - so optimieren Sie den Nutzen von KI-Datenmodellen

Markus Ahorner
Ahorner & Partner

Garbage in, garbage out - so optimieren Sie den Nutzen von KI-Datenmodellen

Das GIGO-Prinzip (Garbage in, garbage out) gilt auch bei Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen. Das Internet of Things trägt dazu bei, dass die industriellen Daten immer mehr werden und die Datenkomplexität ständig wächst. Maschinelles Lernen mit Neuronalen Netzen ist das Werkzeug der Wahl, um diese Daten automatisch auszuwerten.

Neuronale Netze eignen sich hervorragend, um industrielle Big Data in Datenmodelle für Optimierungen und Prognose zu verwandeln. Aber wie funktionieren sie, und wie setzt man sie intelligent in der Fabrik ein?

Damit ein solches empirisches Datenmodell die Realität gut abbildet und tatsächlich praktisch nutzbar wird, ist Datenqualität das A und O. Wir zeigen, wie Maschinenlernen tatsächlich funktioniert, auf was man achten muss und wie man in allen Phasen durchgängige Datenqualität herstellt.

Das alles erleben die Teilnehmer anhand von konkreten Industrieprojekten, Use Cases und Praxisbeispielen und eine konkrete Daten-Architektur für einen optimalen Einsatz von KI in der Fabrik. Die Referenten haben mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Entwicklung und beim Einsatz von Systemen und Methoden für das Maschinelle Lernen.


Markus Ahorner hat Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften studiert. Er hat bereits 2008 Big-Data-Analysen und Maschinelles Lernen in die deutsche Industrie eingeführt. Er hat daher über zehn Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Methoden zur Optimierung und Prognose mit Neuronalen Netzen.
Markus ist Managing Partner von Ahorner & Partner, The Architects of Digital Transformation. Das Unternehmen unterstützt mit einem Team aus Mathematikern, Informatikern, Designern und Betriebswirten Konzerne und große Mittelständler in der herstellenden und forschenden Industrie mit konkreten Datenarchitekturen für Digitale Zwillinge und für die Smarte Fabrik und bei der Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle.

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“Und welche Farbe haben Sie?” – Requirements Engineering Methoden anhand des Spiral Dynamics Modells auswählen

Kathrin Herrmann

“Und welche Farbe haben Sie?” – Requirements Engineering Methoden anhand des Spiral Dynamics Modells auswählen

Ziel des Vortrags ist es, die Zuhörer dafür zu sensibilisieren, dass die in einem Projekt verwendeten Requirements Engineering Methoden immer mit Hinblick auf die jeweiligen Weltanschauungen der Stakeholder ausgewählt werden sollten.

Der Vortrag zeigt dies anhand des Modells „Spiral Dynamics“, welches einen Rahmen zur Beschreibung der evolutionären Werteentwicklung von Einzelpersonen und Gruppen bietet. Der Vortrag soll aufzeigen, wie es mit Hilfe dieses Modells gelingen kann, die am besten geeigneten Methoden für ein bestimmtes Projekt oder eine bestimmte Gruppe von Stakeholdern zu finden.


Kathrin Herrmann ist agile Requirements Engineer, Scrum Master und Coach. Seit 2004 ist sie im Softwarebereich tätig und kennt sehr gut die täglichen Herausforderungen, die Softwareprojekte mit sich bringen. Ihre beruflichen Stationen führten sie bisher in so unterschiedliche Branchen wie Handel und E-Commerce, Ver- und Entsorgungswirtschaft, Wohnungswirtschaft, Logistik, Militär und Raumfahrt. Agilität auch in traditionsreiche Branchen zu bringen ist ihr ein wichtiges Anliegen.

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13:30 Agil = Schnell ? Produktentwicklung im Griff !

Denis Liwoch
Siemens Industry Software GmbH

Agil = Schnell ? Produktentwicklung im Griff !

In der heutigen Zeit stehen Hersteller vor großen Herausforderungen. Nicht das Kunden immer mehr für ihr Geld verlangen, auch sollen die Produkte innovativ, gleichteuer und in immer kürzeren Releasezyklen erscheinen. Um das zu schaffen müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. Eine dabei nicht unbedeutende Rolle spielt die Produktentwicklung selber. Hier müssen die Projektteams effektiv und innerhalb vorgegebener Deadlines ihre Aufgaben erledigen können. Es muss schnell unterschieden werden zwischen Neuentwicklung und bereits vorhandener Entwicklungsdaten. Zudem sollte die Arbeit in der Supplychain so effizient wie möglich gestaltet werden.
Dieser Vortrag soll erläutern wie Polarion Sie in solchen Szenarien unterstützen und effizienter machen kann.


Denis Liwoch hat Information Management Automotive studiert und arbeitet seit 3 Jahren bei der Siemens Industry Software GmbH.
Er ist im Bereich von Polarion tätig und betreut Kunden mit den Schwerpunkten Automotive, Machinery & Medical.
In seiner Rolle als PreSales Solution Consultant ist er Ansprechpartner für unsere Kunden bei der Einführung neuer Prozesse und Begleiter von Rollouts.

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13:55 Systematische Wiederverwendung von Anforderungen und MBSE Assets

Robert Hellebrand
pure-systems GmbH

Systematische Wiederverwendung von Anforderungen und MBSE Assets

Der Umgang mit Variabilität in Entwicklungsartefakten kann eine große Herausforderung darstellen. Im Kontext der Entwicklung von komplexen Systemen ist ein systematischer Wiederverwendungsansatz ist die richtige Antwort auf diese Herausforderung. Dafür werden zusätzliche Informationen wie eine explizite Modellierung von Abhängigkeiten sowie ein ganzheitlicher Ansatz zur formalen Beschreibung und automatisierten Auflösung von Variationspunkten in Entwicklungsartefakten wie beispielsweise System-Anforderungen, Modellen, Code, Parametersätzen und Testfällen, benötigt.
In dieser Kurzpräsentation demonstrieren wir, wie Variabilität in System-Anforderungen und Architektur mit einem Featuremodell-basierten Ansatz konsistent aufgelöst werden kann. Dabei kommt das Variantenmanagement Tool pure::variants zusammen mit seinen Integrationen für IBM DOORS und MagicDraw zum Einsatz.


Robert Hellebrand arbeitet seit 2014 als Field Application Engineer für die pure-systems GmbH. In Präsentationen, Webinaren, Trainings und Workshops vermittelt er Kunden Wissen über die systematische Wiederverwendung von Engineering Assets und zeigt auf, wie Featuremodell-basierte Wiederverwendung unter Verwendung des Variantenmanagement Tools pure.:variants implementiert werden kann.
Vor seiner Tätigkeit bei pure-systems hat er sich als Research Assistant am Fraunhofer IESE mit dem Thema Variantenmanagement beschäftigt.

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14:25

Requirements mit MARS spezifizieren - Eine neue Methode zum Erstellen formaler Requirements

Dr. Eric Meyer
Model Engineering Solutions GmbH

Requirements mit MARS spezifizieren - Eine neue Methode zum Erstellen formaler Requirements

Wir stellen MARS vor: eine neuartige formale Methode zur Spezifizierung von Anforderungen (Requirements) für Software-Modelle. Sie ermöglicht die automatische 'Übersetzung' von Requirements in ausführbare Assessment-Funktionen. MARS Requirements können im gesamten Entwicklungsprozess verwendet werden, da sie für jeden einfach lesbar sind. Im Vortrag wird gezeigt, wie mit dieser Methode zur Spezifizierung Konsistenz und Klarheit bei Evaluierungen, Assessments und Checks sowie bei der Generierung von Testfällen erzielt wird.


Dr. Eric Meyer gehört seit 2018 zu Model Engineering Solutions. In seiner Rolle als Product Application Engineer im Entwicklungsteam bildet er die Schnittstelle zwischen Kunden und Tool-Entwicklung. Indem er die Kunden im optimalen Einsatz von Testmethoden schult und begleitet, kennt er genau die Bedarfe der Kunden. Diese wertvollen Erfahrungen fließen direkt in die Weiterentwicklung von Testtools, an der er mitarbeitet. Die Anwendung von MARS für das anforderungsbasierte Testen ist für ihn durch täglichen Einsatz inzwischen selbstverständlich.

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MBSE im Umfeld hochkomplexer und –innovativer Lasersensor(LIDAR)-Systeme

Beate Strüber &
Stefan Rölle
Ibeo Automotive Systems GmbH

MBSE im Umfeld hochkomplexer und –innovativer Lasersensor(LIDAR)-Systeme

Den Herausforderungen, aber auch Chancen, einen Requirements Engineering-Prozess ohne eine große Masse vorhandener “Altlasten” zu definieren zu müssen bzw. dürfen, standen und stehen wir bei Ibeo gegenüber.

Dem gegenüber stehen hoch-komplexe Produkte (Laserscanner zur Unterstützung autonomer Fahrfunktionen bis hin zu Level 5), die über einige Architektur-Ebenen hinweg dokumentiert bzw. modelliert werden. Um das ganze Vorhaben noch ein wenig komplexer zu gestalten, haben wir bei Ibeo uns vorgenommen, auch die Abbildung verschiedener Varianten eines Produkts, die Bedienung unterschiedlicher OEMs und die Dokumentation der unterschiedlichen Musterstände für alle Ebenen der Systeme aus ein und derselben Datenbasis heraus zu ermöglichen.

Wir haben bei Ibeo einen Prozess entwickelt, der eine möglichst vollständige und durchgängige Modellierung der Anforderungen und Architekturen ermöglicht, aber auch die Verbindung zum Testing und den Change-Prozessen unterstützt. Abgebildet wird dieser hauptsächlich in den Tools Enterprise Architect und PTC Integrity.

Hauptvoraussetzung für einen reibungslosen Ablauf der Prozesse ist die Einhaltung einiger von uns definierter Meta-Modelle hinsichtlich der Abbildung von Spezifikations- sowie Architekturinhalten. Nur damit kann die große Stärke des modellbasierten Ansatzes, das Single-Point-of-Definition-Prinzip, auch wirklich genutzt werden.

Diese Metamodelle und die um diese Modelle entstandenen Prozesse werden eingehend erläutert und Vor- und Nachteile sowie Best Practices aus der bisherigen Anwendung vorgestellt.


Bereits seit 1996 beschäftigt sich Beate Strüber mit dem Prozessmanagement für Software-Entwicklungsorganisationen. Über viele Jahre hat sie seit 2003 unterschiedliche Unternehmen beim Aufbau ASPICE-konformer Entwicklungsprozesse beraten bzw. als Qualitätsmanager die Einhaltung der Prozesse in der Entwicklung überwacht. Derzeit ist Beate Strüber bei Ibeo als Teamleiter für die Abteilung Prozesse, Methoden und Tools im Qualitätsmanagement für die Erstellung einer durchgängigen Prozesslandschaft und der Bereitstellung der notwendigen Entwicklungstools verantwortlich.

Nachdem Stefan Rölle einige Jahre Unternehmen unterschiedlichster Branchen im Bereich des Requirements Engineering für die Sophist GmbH beraten, unterstützt und geschult hat, ist er nun bei der Ibeo Automotive Systems GmbH Prozess Manager für Requirements Engineering und Architektur und somit für die Definition und das Vermitteln der unternehmensweiten Prozesse rund um das Anforderungs-Management und der Architektur zuständig. Bestandteil dessen ist ebenso die toolseitige Abbildung der Prozesse im Modellierungs- und Requirements Management-Tool (Enterprise Architect und PTC Integrity).

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Scrum, but ... wo ist der zentrale Product Owner?

Constanze Schwarz
iteratec GmbH

Michaela Köth
NTT DATA Deutschland GmbH

Scrum, but ... wo ist der zentrale Product Owner?

Wie in einer realistischen Projektkonstellation agile Softwareentwicklung erfolgreich sein kann.

Viele Softwareentwicklungsprojekte bieten nicht die vom Scrum Framework geforderten Voraussetzungen, vor allem wenn sie in einem Dienstleistungsverhältnis durchgeführt werden. Oft fehlt der Product Owner wie er im Buche steht: zentral aufgestellt, mit aller Kompetenz und Entscheidungsbefugnis ausgestattet und alleiniger Inhaber der Produktvision.

Wir berichten, wie agile Softwareentwicklung in unserem aktuellen Projekt erfolgreich funktioniert: eine ungewöhnliche Projektaufstellung schafft Raum für neue Impulse und Zusammenarbeitsformen. Die Basis des Erfolgs liegt im Wesentlichen im agilen Requirements Engineering.

Die gestellte Aufgabe zu Projektstart war nicht einfach: Bringe 3 Dienstleister, 5 Abteilungen des Kunden, die 3-jährige, ausschließlich konzeptuelle Historie des Projekts und alle weiteren Rahmenbedingungen unter einen Hut und implementiere darauf einen funktionsfähigen Service in möglichst kurzer Zeit. Nicht zu vergessen ist hierbei der fehlende, zentrale Product Owner.

Es gibt eine Liberating Structure, die initial geholfen hat, dieses Projekt aufzusetzen. Wir laden alle ein, diese im Anschluss an unseren Vortrag auszuprobieren.


Constanze Schwarz ist als Business Architekt, Projekt Manager und Trainer für die iteratec GmbH unterwegs. Im beschriebenen Projekt ist sie „PO Development” und die Projektleiterin auf Seiten des Entwicklungsteams. Neben dem Bestreben komplexe Sachverhalte in qualitativ hochwertigen Softwareprojekten umzusetzen geht es ihr darum Entwicklungsmethodiken zu verbessern, gerne mit kreativen Lösungsansätzen.

Michaela Köth ist Lead Consultant bei der NTT DATA Deutschland und ihr liegt das kundenorientierte Anforderungsmanagement im Automotive Aftersales seit mehreren Jahren am Herzen. Im Projekt ist sie als Anforderungs-Consultant nahe am fachlichen Ursprung und steht den POs mit Rat und Tat zur Seite. Der Entstehungsprozess der einzelnen Anforderungen und ihr Zusammenspiel im großen Kontext gehört für sie zu den großen Herausforderungen, die es erfolgreich im Team zu lösen gilt.

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14:25 Hybrides Projektmanagement oder: Agilität muss man auch dürfen.

Axel Höner
microTOOL GmbH

Hybrides Projektmanagement oder: Agilität muss man auch dürfen.

Immer mehr Softwareteams arbeiten agil. Doch was tut man, wenn der Projektrahmen sich nicht agil organisieren lässt? Sprintplanung und Projektplanung könnte man ja trennen und in verschiedenen Tools verwalten. Aber war es nicht ein Ziel modernen Projektmanagements, die Zahl der Tools zu reduzieren?
Der Vortrag zeigt eine Lösung, wie man klassische Projektplanung mit agilen Arbeitsweisen vereinen kann. In einem Streifzug durch ein Projekt lernen Sie die Perspektiven von Entwicklerteam und Projektleiter kennen. Begleiten Sie das Entwicklerteam von der Verwaltung der Stories in Backlogs über die Planung der Sprints bis zum Test. Schauen Sie dem Projektleiter bei der Planung des Projektes und beim Controlling über die Schulter.


Axel Höner ist Diplom-Mathematiker (FH) und bei der microTOOL GmbH als Senior Consultant tätig. Er ist Experte für die Integration von objectiF RPM, in-STEP BLUE und anderen microTOOL-Produkten. Als Certified Professional for Requirements Engineering (FL) nach IREB® und zertifizierter Scrum Master gilt sein besonderer Fokus dem Requirements Engineering und der agilen Planung. Seine langjährige Berufserfahrung und die Zertifizierung zum Projektmanagement Fachmann GPM (IPMA Level D) machen Herrn Höner zu einem geeigneten Partner bei der Analyse von Projektmanagementprozessen und deren Umsetzung in Tools aus dem Hause microTOOL.
Bild des Referenten: hänge ich an, aber vermutlich liefere ich in den nächsten 2-3 Wochen noch ein aktuelleres in deutlich höherer Auflösung.

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14:50 Anforderungen für Medizinprodukte konform erfassen

Maria-Therese Teichmann
Certible OG

Anforderungen für Medizinprodukte konform erfassen

Zuhörer des Vortrages verstehen umfassender, die Besonderheit des Anforderungsmanagements in der Entwicklung von Medizinprodukten. Insbesondere bekommen sie Einblicke in die Welt der Regularien und gesetzlichen Anforderungen. Sie erhalten praxiserprobte Tipps, wie Sie Anforderungen auf den Ebenen Stakeholder, System und Komponente richtig erfassen und rückverfolgbar dokumentieren können. Das Wissen hilft Ihnen Medizinprodukte konform zu entwickeln.

Um dieses Wissen zu standardisieren und frei verfügbar zu machen, haben wir ein international anerkanntes Curriculum – Certified Professional for Medical Software - CPMS entwickelt. Das CPMS Zertifikatsschema wird vom Verein ICPMSB e.V. gepflegt und entwickelt und ist ein in der Industrie und bei den Behörden anerkannter Wissensnachweis. Inhaber eines CPMS Zertifikates zeigen ihre Kompetenz gegenüber Kunden, Auditoren und in der eigenen Firma.


Maria-Therese Teichmann ist Managing Director von Certible. Sie hat Ihren Studienabschluss in Quantenoptik und langjährige Erfahrung als Senior Quality Managerin im Bankensektor. Darüberhinaus ist sie seit 15 Jahren als Lektorin im Fachbereich IT an mehreren Hochschulen tätig und hat vor sechs Jahren mit der Gründung der Zertifizierungsstelle Certible den Fokus zur Gänze auf Aus- und Weiterbildung ausgerichtet.

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15:15

Reference Missile Functional Architecture, an architecting toolset to drive design and modelling

Andrea Caroni &
Giulio Telleschi
MBDA

Reference Missile Functional Architecture, an architecting toolset to drive design and modelling

The aim of this paper is to introduce the concept of ‘Functional Chains’ and to share how the concept has informed the development of a reference architecture framework that enables project teams to:
Elicit the equipment functional requirements and associated behavior and performances;
Identify the required missile functional architecture;
Support the capture of the non-functional viewpoints like performances, safety or security in order to select the appropriate missile physical architecture;
Avoid an excess of project-specific modelling, spreading within the Company a common way of modelling;
We will also share how our experience in developing this methodology has led to internationally non-restricted architecture design best practices informing multi-national and national project teams in a compex systems domain space.


 

Andrea Caroni
Giulio Telleschi

The authors form part of an international working group which develops the RMFA for use on MBDA projects. The authors also hold key positions within some of MBDAs key programmes, embedding RMFA which has yielded many positive outcomes. Within projects, the authors are responsible for architecture development; to support and train inexperienced engineers; to promote RMFA companywide and to feedback to the RMFA working group further RMFA development needs.

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Das Modell als Brückenpfeiler – von der Skizze der User Interfaces zur strukturierten Information für die Entwicklung

Theresa Kiser &
Dominik Gfrärer
NTT DATA Deutschland

Das Modell als Brückenpfeiler – von der Skizze der User Interfaces zur strukturierten Information für die Entwicklung

In der agilen Zusammenarbeit mit dem Fachbereich eines Automobilherstellers ist es uns bei der Anforderungsspezifikation gelungen, durch die Modellierung der User Interfaces, ein gemeinsames Bild seitens des Fachbereichs und der Entwicklung zu erzeugen. Dabei diente uns das Modell als „Brückenpfeiler“.

Im Projekt wurde ein neues Verkaufstool entwickelt. Wir standen vor der Herausforderung die fachlich getriebenen Anforderungen so aufzubereiten, dass daraus strukturierte und präzise Vorgaben für die Entwickler resultierten. Uns war es aufgrund der Komplexität des Systems wichtig, eine Quelle als „single point of truth“ für den Fachbereich und für die Entwicklung bereit zu stellen.

Wir entschieden uns für die Nutzung eines Modells, in dem Informationen aus den Wireframes und dem Domänenmodell miteinander verknüpft abgelegt werden. Für eine zielgruppengerechte Darstellung generierten wir aus den Verknüpfungen die relevanten Informationen in Form einer verständlichen und wiederverwendbaren Tabelle.

Dieses Vorgehen erwies sich als effizient und hat sich im Projekt durchgesetzt.

Das Modell diente dabei als zentraler Punkt. Es entstand eine gemeinsame und akzeptierte Quelle als sogenannter „single point of truth“ für den Fachbereich und für die Entwicklung. Über den Zwischenschritt des Modells überbrückten wir die Kommunikationslücke zwischen Fachbereich und Entwicklung.

Das Modell stellte sozusagen den Brückenpfeiler der Kommunikation dar – nicht sichtbar, aber tragend.

Theresa Kiser ist seit 2017 bei NTT Data in München als Consultant im Bereich der Anforderungsspezifikation tätig. Die Schwerpunkte hierbei liegen in der Modellierung von Anforderungen und der Erarbeitung von konkreten Vorgaben für die Entwicklung. Sie arbeitet gerne an der Schnittstelle zwischen Fachbereich und Entwicklung. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Anforderungsanalyse in NTT Data internen Forschungsprojekten.

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Ab jetzt nur noch agil? Das Problem liegt ganz woanders – Der Mensch muss in den Mittelpunkt.

Dr. Michael Prinz &
Jesko Schneider
Anforderungsfabrik GmbH & Co. KG

Ab jetzt nur noch agil? Das Problem liegt ganz woanders – Der Mensch muss in den Mittelpunkt.

Der sich immer schneller verändernde Markt setzt Unternehmen unter Druck, Trendthemen, wie Agilität, Digitalisierung, IoT und Industrie 4.0, umzusetzen. Damit das Unternehmen marktfähig bleibt, müssen seine Strukturen, Prozesse und Mitarbeiter einem Veränderungsprozess unterliegen. Oft gibt es Vorgaben ad hoc agile Methoden einzusetzen. Es reicht dabei allerdings nicht aus, Lösungen wie bspw. agile Vorgehensweisen vorzugeben. Die Veränderungen müssen bei den Menschen im Unternehmen beginnen.

Unsere Aufgabe als Requirements Engineer besteht deshalb nicht mehr nur darin, eng in einer Disziplin strukturiert mit Anforderungen umzugehen, sondern immer mehr darin, alle Beteiligte bestmöglich einzubinden und einen klaren Weg im volatilen Projektalltag aufzuzeigen, indem wir auf den Menschen und das Vorgehen mit zugeschnittenen Methoden eingehen. Unsere Aufgabe als moderne REler ist es also, die Barrieren zwischen den Menschen aufzubrechen, die Akzeptanz der Veränderung zu fördern und eine effektive Zusammenarbeit anzuregen und zu begleiten. Wir werden Teil des Prozesses und tragen somit direkt zum Erfolg bei.

Wir zeigen in unserem Vortrag an einem Praxisbeispiel, in dem ein agiles Vorgehen im Rahmen von Digitalisierungsmaßnahmen vorgegeben wurde, was heutzutage hinter dem Begriff RE steckt und was dabei im Fokus stehen sollte. Ferner wollen wir zu einer Diskussion anregen, die der „Beyond“ Fragestellungen gerecht wird und die Community voranbringt.


Dr. Michael Prinz ist Berater für die Anforderungsfabrik GmbH & Co. KG. Er ist als Berater und Trainer u.a. im Themenbereich Requirements Engineering und Business- / Systemanalyse aktiv. Sein Fokus liegt auf der menschlichen Komponente in komplexen Entwicklungsprojekten, insbesondere an der Schnittstelle zwischen Business und IT.

Jesko Schneider ist Gründer und Geschäftsführer der Anforderungsfabrik GmbH & Co. KG. Er ist als Berater, Trainer und Coach u.a. im Themenbereich agiles Requirements-Engineering tätig.
In seiner Rolle als Requirements Engineer, Business-/System-Analyst oder Product Owner bedient er stets die Schnittstelle zwischen Business und IT.

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15:15 Automatisierung im Requirements Engineering – auch etwas für agile Unternehmen?

Dr. Sebastian Adam
OSSENO Software GmbH

Automatisierung im Requirements Engineering – auch etwas für agile Unternehmen?

Projekte werden immer komplexer und dadurch steigt auch der Bedarf nach geeigneter Toolunterstützung und Automatisierung. Die Frage, wie sich beispielsweise Qualitätsmängel in den Anforderungen automatisch erkennen oder Abhängigkeiten ohne kostspielige Analysen finden lassen, treibt daher immer mehr Unternehmen um.  
Auf der anderen Seite agilisierien sich immer mehr Organisationen und wollen entsprechend den Fokus eher auf Interaktion und Leichtgewichtigkeit statt auf ausgefeilte Tools legen.
Dieser Vortrag möchte aufzeigen, warum jedoch gerade auch im agilen Umfeld Automatisierung Sinn macht, und welche Möglichkeiten (sowohl für agile als auch nicht agile Kontexte) aktuell existieren, um durch Automatisierung im Requirements Engineering signifikante Projektmehrwerte zu realisieren.


Dr. Sebastian Adam verantwortet in der Geschäftsführung der OSSENO Software GmbH die Bereiche Produktinnovation und Marketing. Vor seiner Zeit bei OSSENO arbeitete er 10 Jahre lang als Berater, Wissenschaftler und Teamleiter für Requirements Engineering am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering. In dieser Rolle hat er mehrere Duzend Unternehmen in Fragestellungen des Requirements Engineering begleitet und branchenübergreifende Einblicke in typische Erfolgsfaktoren während der Einführung von Requirements Engineering gewonnen.

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15:45 Absicherung von Qualitätsforderungen in agiler Entwicklung

Dr. Christof Ebert
Vector Consulting Services GmbH

Absicherung von Qualitätsforderungen in agiler Entwicklung

Qualitätsanforderungen wie Safety und Cybersecurity werden zunehmend wichtig. Sie fordern nachweisbare Absicherung mit jeder Iteration und Lieferung. Agile Techniken für kritische Systeme müssen daher gerade im Requirenments Engineering entsprechend angepasst werden. So brauchen agile Inkremente oder gar kontinuierliche Liefer-Prozesse wie DevOps und Over-The-Air leichtgewichtige wirksame Freigabeprozesse. Der Praxisbeitrag von Bosch und Vector zeigt Industrieerfahrungen zur agilen Entwicklung kritischer Systeme. Er bietet branchenübergreifende Impulse bei der kontinuierlichen Absicherung von Konsistenz und Qualität.

Dr. Christof Ebert

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16:00

Pause & Umbau für die Keynote

16:30

Keynote: Fehler sind die Meilensteine auf dem Weg zum Erfolg

Uve Valentini

17:15

Verlosung / Verabschiedung

17:45

Ende & Ausklang - Farewell bis zur REConf 2020

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