Zu unseren Trainings
+49 (89) 45 12 53-0

SIERRA LEONE: FRÜHE HILFE RETTET LEBEN

Die Mütter- und Kindersterblichkeit in Sierra Leone ist eine der höchsten weltweit. ÄRZTE OHNE GRENZEN betreibt in dem Land unter anderem ein Kinderkrankenhaus im Bezirk Kenema. Das Team nimmt zahlreiche kleine Patient*innen auf, die lebensbedrohlich an Malaria, Lungenentzündung oder Magen-Darm-Infekten erkrankt sind. Sie brauchen sofort eine intensivmedizinische Behandlung. Um solche schweren Krankheitsverläufe zu verhindern, machen sich mobile Teams von ÄRZTE OHNE GRENZEN jede Woche auf den Weg auch in weit entfernte Dörfer. Frühzeitig und mit einfachen Mitteln können sie die meisten Erkrankungen direkt vor Ort behandeln. Die Nothilfeorganisation hat zudem damit begonnen, das Krankenhaus in Kenema um eine Geburtsstation und eine Station für Neonatologie zu erweitern.

Mit 6.500 € kann ÄRZTE OHNE GRENZEN zum Beispiel 10.000 Kinder auf Malaria testen und mit einem wirksamen Kombinationspräparat behandeln. Mit 3.250 € oder 13.000 € sind es 5.000 bzw. 20.000 Kinder.

Sierra Leone: Die Kinderärztin Marianella Rodríguez versorgt auf der Intensivstation von ÄRZTE OHNE GRENZEN im Bezirk Kenema ein schwer krankes Kind.
© Peter Bräunig


Sierra Leone: Per Megafon informiert ein Gesundheitsberater die Menschen über Krankheiten wie Malaria und Covid-19. Er ist Teil der mobilen Teams von ÄRZTE OHNE GRENZEN, die im Bezirk Kenema medizinische Hilfe in die Dörfer bringen.
© Peter Bräunig