SCHLANGENBISSE: IM EINSATZ GEGEN EINE VERGESSENE KRANKHEIT
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SCHLANGENBISSE: IM EINSATZ GEGEN EINE VERGESSENE KRANKHEIT

Vergiftungen durch Schlangenbisse sind eine kaum bekannte Gesundheitskrise. Dabei werden jedes Jahr weltweit rund 2,7 Millionen Menschen von Giftschlangen gebissen. 100.000 Bissopfer sterben, viele weitere tragen lebenslange Behinderungen und Entstellungen davon. ÄRZTE OHNE GRENZEN ist einer der wenigen Akteure, der hilft: Die Teams behandeln jährlich mehrere Tausend Patient*innen, erproben Gegengifte und kartieren Schlangenbiss-Hotspots. Zudem steht ÄRZTE OHNE GRENZEN der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den nationalen Regierungen beratend zur Seite, damit Bissopfer überall auf der Welt endlich Zugang zu kostenloser wirksamer Hilfe haben.  

Mit 5.000 € kann ÄRZTE OHNE GRENZEN zum Beispiel sieben Menschen, die von einer Giftschlange gebissen wurden, mit Gegengiften behandeln. Mit 3.500 € oder 10.000 € sind es fünf bzw. 14 Menschen.


Südsudan:  Nyajinma schlief, als eine Schlange sie biss. Ihre Mutter lief mit ihr eineinhalb Stunden lang ins nächste Gesundheitszentrum – doch die nötige Therapie war nicht verfügbar. Sie wurde an ÄRZTE OHNE GRENZEN überwiesen. Hier erhielt sie schließlich das lebensrettende Gegengift.
© Alexandra Malm / MSF


Südsudan:  Saisonarbeiter arbeiten oft barfuß in den Feldern und sind damit besonders durch Schlangenbisse gefährdet. Doch die lebensrettende Therapie mit Gegengiften ist teuer und für sie kaum bezahlbar.
© Fanny Hostettler