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MEXIKO: ÜBERLEBEN AUF DER FLUCHT

Jedes Jahr fliehen schätzungsweise 500.000 Menschen vor Bandenkriegen, Angriffen und Armut aus El Salvador, Honduras und Guatemala nach Mexiko. Von hier aus hoffen sie in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Doch stattdessen sitzen sie oft in Grenzgebieten fest, die von Gewalt geprägt sind und in denen sie unter erbärmlichen humanitären Bedingungen in Lagern oder auf der Straße leben. Teams von Ärzte ohne Grenzen bieten die nötigste medizinische Versorgung an und sorgen in psychologischen Sprechstunden für Patient*innen, die schweren Traumata erfahren haben. Allein im Jahr 2020 waren es knapp 9.500 psychologische Einzelgespräche und mehr als 29.000 ambulante Sprechstunden.

Mit 6.450 € kann ärzte ohne grenzen zum Beispiel 5.000 Menschen auf der Flucht drei Monate lang mit den nötigsten Medikamenten versorgen. Mit 3.100 € oder 12.900 € sind es 2.400 bzw. 10.000 Menschen.

Mexiko: Entlang der Migrationsroute in Richtung USA bietet ÄRZTE OHNE GRENZEN medizinische Hilfe an. Viele der Geflüchteten haben schwere Gewalt erfahren, leben im Freien und sind abhängig von humanitärer Hilfe.
© Yesika Ocampo / MSF

Mexiko: Eine Mitarbeiterin von ÄRZTE OHNE GRENZEN versorgt eine Frau, die in der mexikanischen Stadt Tapachula gestrandet ist. Dort leben 40.000 geflüchtete Menschen unter katastrophalen Bedingungen.
© Yesika Ocampo / MSF