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Malaria: Im Einsatz gegen die gefährlichste Parasitenkrankheit der Welt

Besonders Kinder unter fünf Jahren und Schwangere sind bei einer Infektion gefährdet. 90 Prozent der Malaria-Fälle treten in afrikanischen Ländern auf, in denen die Menschen nur schlechten Zugang zu medizinischer Versorgung und Prävention haben. ÄRZTE OHNE GRENZEN bietet daher in vielen dieser Län-der zuverlässige Schnelltests zur Diagnose an und behandelt Patienten mit wirksamen Medikamenten. Die Teams verteilen zudem Moskitonetze, um weiteren Malaria-Infektionen vorzubeugen. Mit Hilfe von Prävention und Kontrollmechanismen können die Übertragungs- und Sterberaten erheblich gesenkt werden. Die Teams von ÄRZTE OHNE GRENZEN behandeln pro Jahr rund 2,5 Millionen Malaria-Patientinnen und -Patienten weltweit.

Mit 8.000 € kann ÄRZTE OHNE GRENZEN Moskitonetze für 3.680 Menschen bereitstellen. Diese schützen die Menschen vor Stechmücken, die tropische Krankheiten wie Malaria übertragen. Mit 3.000 € oder 10.000 € sind es Moskitonetze für mehr als 1.380 Menschen bzw. mehr als 4.600 Menschen.

Niger: Ein Mitarbeiter von ÄRZTE OHNE GRENZEN testet ein Kind auf Malaria. Für den Schnelltest wird ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe verwendet. Wenn die Infektion rechtzeitig erkannt wird, ist sie relativ einfach zu behan-deln.
© Sarah Pierre/MSF



Südsudan: In einem Krankenhaus von ÄRZTE OHNE GRENZEN in Bentiu schlafen die Patientinnen und Patienten unter Moskitonetzen. Solche Präventionsmaßnahmen sind ein wichtiger Bestandteil, um Malaria-Infektionen zu ver-hindern.
© Dominic Nahr