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Jordanien: Chirurgische Hilfe für Kriegsverletzte

ÄRZTE OHNE GRENZEN betreibt daher in der jordanischen Hauptstadt Amman eine Spe-zialklinik für rekonstruktive Chirurgie. Dort können Flüchtlinge aus den benachbarten Ländern Hilfe er-halten. Die Klinik ist die einzige Anlaufstelle dieser Art in der gesamten Region. Neben fachmedizini-scher Versorgung in den Bereichen der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Orthopädie und plastischen Chirurgie bieten die Teams physiotherapeutische und psychologische Unterstützung an.

Mit 5.000 € kann ÄRZTE OHNE GRENZEN 130 Schwerverletzte erstversorgen und Patienten in kritischem Zustand für den Transport ins Krankenhaus stabilisieren. Mit 3.000 € oder 10.000 € sind es 80 bzw. 270 Schwerverletze.

Jordanien: Die Physiotherapeutin Lina Mur von ÄRZTE OHNE GRENZEN arbeitet mit dem 17-jährigen Ali aus Mossul. Er wurde von IS-Kämpfern angeschossen und hat durch die Verletzung seine Kraft im Arm fast gänz-lich verloren. Jede Bewegung ist mühsam und schmerzvoll. Lina Mur hilft ihm beim Wiederaufbau der Muskulatur.
© Juan Carlos Tomasi/MSF



Jordanien: Seit 2006 bietet ÄRZTE OHNE GRENZEN in dem Projekt in Amman rekonstruktive Chirurgie für Kriegsverletzte an. Ziel ist es, den Menschen die Rückkehr in den Alltag zu ermöglichen und ihre Lebensqualität zu verbessern.
© Faris Al-Jawad/MSF