Jemen: Mehr als 90.000 Kriegsverletzte versorgt
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Jemen: Mehr als 90.000 Kriegsverletzte versorgt

Viele Menschen im Jemen sind täglich der Gewalt des Krieges ausgesetzt. Mehr als die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen des Landes sind geschlossen, da sie zerstört wurden oder es an medizinischem Personal oder Medikamenten fehlt. ÄRZTE OHNE GRENZEN ist eine der wenigen medizinischen Organisationen vor Ort und hilft auf beiden Seiten des Bürgerkrieges. Seit Beginn der Kämpfe im März 2015 bis Oktober 2018 hat ärzte ohne grenzen mehr als 90.000 Kriegs- und Gewaltverletzte behandelt. Die Organisation arbeitet insgesamt in zwölf Krankenhäusern und Gesundheitszentren. Zusätzlich unterstützt sie 20 weitere Einrichtungen mit Material und fachlicher Beratung. ÄRZTE OHNE GRENZEN leistet diese Hilfe mit 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Mit 5.000 € kann ÄRZTE OHNE GRENZEN chirurgische Instrumente, Verbandsmaterial und Medikamente für 135 Notfallpatienten zusammenstellen. Mit 3.000 € oder 10.000 € sind es 80 bzw. 275 Notfallpatienten.


Jemen: Visite im Krankenhaus von ÄRZTE OHNE GRENZEN in der Stadt Tais, die nahe der Front liegt. Im gesamten Jemen haben die Teams seit Kriegsbeginn mehr als 90.000 Verletzte versorgt.


Jemen: Der fünfzehnjährige Waddah wird auf der Isolierstation im Krankenhaus von ÄRZTE OHNE GRENZEN in Aden behandelt. Seine Wunde ist mit resistenten Keimen infiziert.