Demokratische Republik Kongo: Schwerster Ebola-Ausbruch des Landes
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Demokratische Republik Kongo: Schwerster Ebola-Ausbruch des Landes

Im August 2018 wird in der Demokratischen Republik Kongo ein Ebola-Ausbruch bekannt gegeben. Es ist der zehnte und zugleich schwerste Ausbruch im Land seit Entdeckung des Virus im Jahr 1976. Die Epidemie ist schwer zu kontrollieren, da in den betroffenen Provinzen Nord-Kivu und Ituri gekämpft wird. Allein in den ersten viereinhalb Monaten erkranken nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums 483 Menschen, 265 von ihnen sterben an Ebola. ÄRZTE OHNE GRENZEN unterstützt die Eindämmung der Epidemie auf vielen Ebenen: Die Teams kümmern sich insbesondere um die Isolierung und Behandlung von Patienten, sie unterstützen Impf-Aktionen und übernehmen Präventions- und Sensibilisierungsaufgaben. Zudem informiert ÄRZTE OHNE GRENZEN wichtige Entscheider in den Gemeinden über den Einsatz gegen Ebola. Mit ihrer Unterstützung können die Teams die Erkrankten und ihre Angehörigen besser erreichen.
Mit 5.000 € kann ÄRZTE OHNE GRENZEN zum Beispiel fünf 45 Quadratmeter große Zelte finanzieren, in denen Ebola-Patienten isoliert und behandelt werden. Mit 3.000 € oder 10.000 € sind es drei bzw. zehn Klinikzelte.


Demokratische Republik Kongo: Nachdem der Bluttest dieses schwer kranken Mannes positiv war, verlegen ihn die Mitarbeiter von ÄRZTE OHNE GRENZEN in ein spezielles Ebola-Behandlungszentrum.

Demokratische Republik Kongo: Der Krankenpfleger Luis Encinas von ÄRZTE OHNE GRENZEN trägt einen sieben Jahre alten Jungen zur Behandlung. Der Junge hat sich mit Ebola angesteckt.