HTWS29: Automatische Requirements Analysen mit Requirements Scout–Planen, Konfigurieren, Einsetzen
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HTWS29: Automatische Requirements Analysen mit Requirements Scout–Planen, Konfigurieren, Einsetzen

Tag und Uhrzeit: Montag, 11. März 2019, 09:00 - 13:00 Uhr

Schlecht dokumentierte Anforderungen sind häufig Anlass für Probleme. Sie verursachen Missverständnisse, machen eine sinnvolle Aufwandsschätzung schwierig und führen letztlich zu fehlerhaften Produkten. Manuelle Reviews sind aufwändig und liefern Ergebnisse nur mit Zeitverzug. Automatische Analysen helfen dabei die Qualitätsstandards im Requirements Engineering von Beginn an hochzuhalten. Sinnvoll konfiguriert und klug eingesetzt geben sie Autoren und Reviewern schnell Feedback über mögliche Probleme in den Anforderungen.

In diesem Workshop wollen wir den Einsatz von automatischen Analysen live am Beispiel durchspielen. Wir geben zunächst einen kurzen Überblick über verschiedene Probleme und Anti-Patterns beim Schreiben von Anforderungen. Beispiele sind vage Formulierungen, Auslassungen und Duplikate. Viele solcher Probleme lassen sich mit automatischen Analysen entdecken, wir zeigen dazu kurz, welche automatischen Analysen es hier gibt.

Anschließend gehen wir in den Praxisteil. Wir nutzen dabei das Werkzeug Requirements Scout als Analysewerkzeug. Die Teilnehmer können vorab eigene Dokumente zusenden, alternativ nutzen wir beispielhafte Anforderungsspezifikationen.Die Teilnehmer erarbeiten zunächst welche Analysen für ihre Einsatzzwecke und ihren Kontext im ersten Schritt sinnvoll sind. Anschließend geht es in die Konfiguration: Die Teilnehmer wählen die Analysen aus, konfigurieren sie und sichten die Ergebnisse, evtl. machen sie noch ein Feintuning. Je nach Interesse setzen die Teilnehmer anschließend spezifische Analysen für User Stories, Use Cases oder Requirements Patterns ein.

Im nächsten Schritt geht es darum den Überblick über die Probleme zu bekommen. Nehmen die Probleme zu oder ab? Wo stecken besonders viele Probleme? Was sind die häufigsten Problemklassen, usw. Die Teilnehmer nutzen Dashboards und Auswertungen um diese Fragen zu beantworten.

Schließlich beschäftigen wir uns noch damit, wie sich automatische Analysen methodisch in vorhandene Requirements Engineering Prozesse integrieren lassen.

Workshopgestaltung:

Wer an dem Workshop teilnehmen sollte: Business Analysten, Requirements Manager, QA Manager.

Lernziele:

Welche Voraussetzungen die Teilnehmer mitbringen müssen:

Workshop-Level: Fortgeschrittene

Welches Equipment sollen die Workshopteilnehmer mitbringen? (z.B. Notebook, Tablet, usw.): Notebook mit Internetzugang

Agenda des Workshops:



Dr. Maximilian Junker hat in München und Augsburg (Software Engineering) studiert und promoviert über modelbasiertes Requirements Engineering an der Technischen Universität München. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer bei der Qualicen GmbH. Seit 7Jahren berät er Requirements Engineers und Test Engineers bei der Verbesserung ihrer Anforderungen und Tests. Zu Themen rund um Requirements Egineering und Tests hält er regelmäßig Vorträge für Forschung und Industrie.

Dr. Henning Femmer, Mitgründer der Qualicen GmbH, schult Praktiker, erstellt Audits und verbessert Prozesse im Bereich der Anforderungsqualität in allen Domänen. Sein Ziel ist es Firmen zu helfen, Anforderungsqualität zu verstehen und pragmatisch zu kontrollieren. Henning hat Software Engineering in München, Augsburg, Belfast (Nordirland) und Maryland (USA) studiert und an der Technischen Universität München promoviert. Er ist ein regelmäßiger Sprecher auf unterschiedlichsten Venues, wie der International Requirements Engineering Conference, der REConf, der PTC Live, der UpFront Thinking und weiteren Veranstaltungen.