Vector Informatik GmbH
Systems Engineering Beyond SysML
Bei der Entwicklung moderner, komplexer technischer Systeme, wie z. B. cyber-physischer Systeme, steht häufig die Beherrschung der Komplexität im Vordergrund. Zu den üblichen Ansätzen in diesem Zusammenhang gehören die Entwicklung von Architekturen sowie die Beschreibung des zu lösenden Problems und der entsprechenden Lösungen mithilfe von Techniken wie dem Model-Based Systems Engineering (MBSE), das häufig auf SysML (bzw. jetzt SysML 2) basiert.
Eine gemeinsame Herausforderung bei diesen Ansätzen besteht darin, dass die in diesen Prozessen erstellten Modelle häufig in Textdokumente mit statischen Bildern umgewandelt werden, um sie an Partner innerhalb und außerhalb des Unternehmens weiterzugeben. Diese Methode überträgt jedoch nur einen Teil der „Wahrheit”. Dadurch entsteht bereits zu Beginn des Prozesses ein Wissenssilo. Darüber hinaus entsteht durch die Verwendung externer Ticketsysteme für die Kommunikation zwischen den Teams ein weiteres Wissenssilo. Dies behindert eine rasche Rückmeldung über Änderungen der Art oder des Verständnisses des Problems. Dadurch werden Änderungen im Verständnis oft nicht rechtzeitig in die wesentlichen Wissensquellen der Organisation integriert.
Mit PREEvision bietet Vector eine Systems-Engineering-Umgebung für die kollaborative Konzeption und Entwicklung cyber-physischer Systeme in allen Branchen. PREEvision bietet eine umfassende Reihe von Werkzeugen für das modellbasierte System-Engineering (MBSE) und unterstützt den RFLP-Ansatz (Requirements, Functional, Logical and Physical) für den Systementwurf. Das Datenmodell von PREEvision umfasst mehrere Abstraktionsebenen. Diese ermöglichen eine konsistente, bidirektionale Traceability von den Anforderungen zur Architektur, zu den Hardware- und Softwarekomponenten und zu den Tests – sowohl horizontal als auch vertikal.
PREEvision ermöglicht die direkte Interaktion mit Anforderungen, Testspezifikationen und der physischen Sicht auf die Software- und Hardware-Architektur des Systems, ohne dass ein Wechsel zwischen verschiedenen Tools erforderlich ist. Dadurch sind Ingenieure in der Lage, robuste, zukunftssichere, softwaredefinierte Systeme zu entwickeln und zu verwalten. Im Gegensatz zu herkömmlichen SysML-Werkzeugen kann PREEvision allen Beteiligten zu jeder Zeit integrierte, aktuelle Informationen über alle Entwicklungsströme hinweg bereitstellen.
Vector beschäftigt derzeit weltweit mehr als 4.500 Mitarbeiter:innen und erzielte im Jahr 2024 einen Umsatz von 1,01 Milliarden Euro. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Stuttgart, zudem verfügt es über Niederlassungen in Brasilien, China, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Österreich, Rumänien, Schweden, Südkorea, Spanien und den USA.


