KI im Requirements Engineering - Von der Vision zum funktionsfähigen Prototyp
-AUSGEBUCHT-
Tag und Uhrzeit: Montag, 27. April 2026, 09:00 - 13:00 Uhr
Dieser praxisorientierte Workshop führt die Teilnehmer durch einen vollständigen RE-Zyklus, von der Idee bis hin zu einem interaktiven Prototyp, unterstützt durch moderne KI-Technologien. Die Teilnehmer wählen eine von vier vorbereiteten Case Studies oder bringen einen eigenen Business Case ein. Anhand dieser durchgängigen Fallstudie erarbeiten die Teams unter professioneller Anleitung systematisch wichtige RE-Artefakte und erstellen abschließend mit Text-to-App KI Tools einen funktionsfähigen Prototypen. Der Workshop demonstriert, wie KI-Tools nicht nur den RE-Prozess unterstützen, sondern auch die schnelle Validierung durch funktionsfähige Prototypen oder sogar MVPs ermöglichen.
Workshopgestaltung:
Die Teilnehmenden arbeiten in selbstorganisierten Teams an je einem Tisch, unterstützt durch KI-Tools für RE und Prototyping. Der kompetitive Aspekt durch die Teamarbeit und die abschließende Präsentation funktionierender Prototypen sorgt für zusätzliche Motivation und Lernerfolg.
Lernziele:
- Praktische Erfahrung in der KI-gestützten RE-Artefakt-Erstellung
- Effektive Nutzung von KI für kreative RE-Prozesse
- Entwicklung funktionsfähiger Prototypen mit Text-to-App KI
- Verständnis der Möglichkeiten und Grenzen von KI im gesamten RE-Prozess
- Fähigkeit zur Integration von KI-Tools in den eigenen RE-Workflow
Voraussetzungen für die Teilnahme am Workshop:
- Grundkenntnisse im Requirements Engineering
- Erste Erfahrungen mit KI-Tools (ChatGPT, Claude, Gemini, Grok, etc.)
- Positive Neugier, Experimentierfreude und Ergebnisorientierung
- Laptop
Workshop-Level: Fortgeschrittene
Welches Equipment sollen die Workshopteilnehmer mitbringen? (z.B. Notebook, Tablet, usw.):
- Laptop mit aktuellem Browser
- Optional: eigener Business Case
Agenda des Workshops:
Einführung und Auswahl Case Study
- Vorstellung der Case Studies
- Teambildung (2-3 Gruppen)
- Überblick KI-Tools
Vision & Zielgruppen
- KI-gestützte Erstellung eines Vision Board
- Persona-Entwicklung
- User Journey Mapping
Erarbeitung von Anforderungen mit KI
- Story Mapping
- Feature Priorisierung
- Acceptance Criteria Definition
Extreme Rapid Prototyping Phase mit KI
- Einführung in Text-to-App Tools
- Prototyp-Generierung oder alternativ MVP-Entwicklung mit KI
Präsentation & Evaluation
- Vorstellung der funktionsfähigen Prototypen
- Team-Feedback
- Lessons Learned
Vorgeschlagene Case Studies
- FinTech App für Millennials
- Internationale Expansion eines Online-Shops
- Digitalisierung der Patientenakten in einer Spitalgruppe
- Plattform zur Reduzierung von Food Waste

Michael Mey
Michael Mey verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der IT-Branche mit Schwerpunkt Requirements Engineering und agiler Produktentwicklung. Als Managing Consultant bei Obvious Works verbindet er fundierte RE-Methodik mit modernen KI-Ansätzen. Michael ist Mitglied der IREB Special Interest Group „AI in Requirements Engineering“ und Mitgestalter neuer internationaler Standards. Seine Zertifizierungen im Requirements Engineering (u. a. CPRE Advanced & CARS) sowie als KI-Trainer untermauern seine fachliche Breite. Als Mitglied des erweiterten Vorstands von KImpact, dem Schweizer Verband für KI, bringt er eine führende Perspektive auf die Integration von KI in Unternehmens- und Innovationsprozesse mit – geprägt durch frühere Führungsrollen u. a. bei STOXX, EY und UBS.

Matthias Herbert
Matthias Herbert ist ein erfahrener IT-Professional und AI-Practitioner mit über 15 Jahren Erfahrung in der Technologie- und Startup-Welt. Als Managing Consultant bei Obvious Works begleitet er Unternehmen bei der strategischen Integration von KI in Geschäftsprozesse und vermittelt KI-Kompetenzen in hochwirksamen Trainingsformaten. Matthias ist aktives Mitglied der IREB Special Interest Group „AI in Requirements Engineering“ und prägt dort die zukünftigen Standards mit. Sein besonderes Herzblut gilt dem AI Developer Bootcamp von Obvious Works, in dem er Teilnehmern praxisnah vermittelt, wie effektives und nachhaltiges Vibe Coding in unterschiedlichsten Setups und Rahmenbedingungen funktioniert – von Startup-Speed bis Enterprise-Security. Seine Erfahrung aus mehreren erfolgreichen Exits verleiht seinem Ansatz maximale Umsetzungsorientierung und Realitätsnähe.

Jean Pierre Berchez
Jean Pierre Berchez ist seit 1992 im Bereich Informationstechnologien mit dem Schwerpunkt Software-Engineering und Projektmanagement tätig. Seinen ersten Kontakt mit Agilität und Scrum hatte er 1995, als er zur selben Zeit wie Dr. Jeff Sutherland, bei der Firma EASEL arbeitete, der dort das erste Scrum Team gebildet hat. Heute arbeitet er als zertifizierter Scrum-Trainer (Scrum.org) und Scrum-Coach. Er organisiert unter anderem Scrum-Zertifizierungsworkshops mit den Erfindern von Scrum Dr. Jeff Sutherland und Ken Schwaber, sowie die deutsche Scrum-Anwenderkonferenz - den Scrum-Day.

