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HTWS27: Wie kann Künstliche Intelligenz die Qualität im Requirements Engineering steigern?

Wie kann Künstliche Intelligenz die Qualität im Requirements Engineering steigern?

Tag und Uhrzeit: Montag, 25. April 2022, 09:00 - 13:00 Uhr

Künstliche Intelligenz und Machine Learning gelten als Zukunftsthemen und finden immer mehr Eingang in Systeme und Software. Im Hands-on-Workshop zeigen wir konkrete Anwendungsfälle, wie diese Technologien die Arbeit im Requirements Engineering unterstützen können. Im Workshop können Sie interaktiv erfahren, wie Sie durch das Potenzial von KI und RE Anforderungen effizienter, intelligenter und präziser managen können.
 
Anhand von zehn integrierten Qualitätsindikatoren liefert das KI-System eine Hilfestellung, um vollständige, klare und überprüfbare Anforderungen zu erstellen. Die Richtlinien, nach denen die Anforderungen bewertet werden, entsprechen den Industriestandards wie dem vom International Council on Systems Engineering (INCOSE) veröffentlichten „Guide for Writing Requirements“. Das vortrainierte KI-Modell kann erkennen, ob beispielsweise die Anforderung zweideutig, negativ oder passiv formuliert wurde, der Akteur unklar ist, ob Einheiten, Toleranzen oder Aktionen fehlen. Daneben findet die Lösung Anforderungsbestandteile bzw. Einschränkungen, die die Anforderung unklar und schwierig zum Verifizieren machen.
 
Im zweiten Teil des Workshops zeigen wir auf, wie Sie die KI-Lösung in Ihre RE-Prozesse integrieren können, wie ein KI-Modell aufgebaut und trainiert wird und welche zukünftigen Möglichkeiten mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz bestehen. Gerne können Sie für den Workshop Beispielanforderungen mitbringen, die wir gemeinsam am KI-System analysieren.

Workshopgestaltung:

Wer an dem Workshop teilnehmen sollte: Projektleiter, Entwicklungsleiter, Produktmanager, Business Analysten, Requirements Manager, Tester, Product Owner

Lernziele:

Welche Voraussetzungen die Teilnehmer mitbringen müssen:

Workshop-Level: Fortgeschrittene

Welches Equipment sollen die Workshopteilnehmer mitbringen? (z.B. Notebook, Tablet, usw.):

Für Teilnehmer, die aktiv die Übungen am eigenen Notebook ausführen wollen:
Notebook mit gängigem Browser (Chrome, Edge, Firefox), der freien Internet-Zugang hat.

Alternativ können Beispiel-Anforderungen an die Referenten weitergegeben werden. Ein Referent zeigt die Beispiele auf seinem Notebook den gesamten Teilnehmern via Beamer.

Agenda des Workshops:

  1. Setup der Umgebung
  2. Vorstellung von Künstlicher Intelligenz und Watson
  3. Toolvorstellung RQA und INCOSE KI Model (Regeln)
  4. Hands-On Übungen zur Prüfung von Anforderungen
  5. Ausblick Training/Customizing RQA
  6. Vorstellung des neuen Prototyps für Duplikate und Konflikte Erkennung
  7. Ausblick und Diskussion zu weiteren KI-RM und KI-ALM Support Möglichkeiten

Dominik Jergus

Dominik Jergus ist Solution Architect im Bereich IBM Engineering, AI Applications. Er berät und betreut Software- und Systems Engineering-Kunden rund um die Domäne des Application Lifecycle Management (ALM) mit Fokus auf Requirements Management, Configuration Management, KI und IT-Infrastruktur. Aktuell beschäftigt er sich insbesondere mit den Themen SaaS, Hybrid Multicloud, sowie RedHat OpenShift Container Platform (OCP) und Kubernetes.

 

Hubert Spieß

Hubert Spieß ist Senior Solutions Engineer für Requirements Management im Bereich IBM Engineering. Er berät und schult Systems- und Software-Kunden bei Requirements-Projekten rund um DOORS und DOORS Next Generation. Aktuell beschäftigt er sich insbesondere über die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz im Requirements Engineering.