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09:30
Vortrag: Ein agiles Manifest für Systems Engineering?

Tim Weilkiens, oose Innovative Informatik eG & Arie van Bennekum CPF, (co-)Author of the Agile Manifesto

Ein agiles Manifest für Systems Engineering?


Was ist die Basisreferenz für agiles Systems Engineering? Es scheint, wir haben nur das agile Manifest für Software-Engineering. Es funktioniert grundsätzlich auch für Systems Engineering. Allerdings muss es etwas angepasst werden, da es explizit Software adressiert. Somit ist es ein Angriffspunkt für die Kritiker des agilen Systems Engineering. Und eine Basisreferenz, die erst angepasst werden muss, ist kein gutes Fundament. Wir beleuchten in diesem Vortrag, wie eine Anpassung des agilen Manifests aussehen kann.

Gemeinsam mit u.a. Arie van Bennekum, co-Autor des agilen Manifests, haben wir eine „Foundation for Complex Systems Engineering“ entwickelt, das ein Teil des Fundaments für agiles Systems Engineering werden kann. Es ist keine Übersetzung oder Variante des agilen Manifests.
Es konzentriert sich auf die besonderen Herausforderungen des Systems Engineering in komplexen Umgebungen. Der Vortrag stellt die Geschichte der „Foundation for Complex Systems Engineering“ vor. Gesucht wird noch eine Liste an Prinzipien und Praktiken. Im Rahmen der Workshops auf der Konferenz können gerne Vorschläge erarbeitet werden.
 
Sprache: deutsch

 

Tim Weilkiens

Als Vorstand der oose Innovative Informatik eG schaffe ich unseren Mitarbeitern Raum, ihre innovativen Ideen umzusetzen. Ich entleere meinen Kopf, indem ich mein Wissen in Büchern, Artikeln und Vorträgen festhalte. Das schafft mir Freiraum, mich mit neuen Ideen und Konzepten auseinanderzusetzen. Best Practices manifestiere ich in Standards bei der OMG, wo ich aktiv beispielsweise die SysML oder die Zertifizierungsprogramme OCx mitgestalte.

Arie van Bennekum

Arie is a pragmatic who embeds his pragmatism in structure, discipline and common sense. He has done this from his very early days in the health care and the military forces up to where he is today. This eventually led to being one of the authors of the Agile Manifesto and expert in the area of Agile Project Management, team facilitation, Agile techniques and user involvement.
Over the years Arie has become an expert in international Agile transformations. He has developed models for organizational competencies, the transformation process, coaching types and other topics which facilitate an Agile transformation, a not so easy job. He has created a team around him of highly skilled Agilists with various profiles from technical development coaches to psychologists to support the human and organizational aspects of the transformation.
Believe in his team, facilitating them to reach for their best combined with client and end user involvement has his focus when he speaks, presents, demonstrates and lectures about Agile as thought leader of Wemanity, as chair of the Agile Consortium International, lecturer at Universities and presents at conferences.

10:15

Pause

10:45
Vortrag: Agile Product Development und Gamification in der Entwicklung von eMobility-Komponenten

Götz Bräuer, bringQ GmbH

Agile Product Development und Gamification in der Entwicklung von eMobility-Komponenten

Götz Bräuer, bringQ GmbH


Um in dem wachsenden Markt von eMobility-Konzepten im Wettbewerb bestehen zu können, müssen die Komponentenhersteller neue Produkte in kurzen Entwicklungszyklen unter hohem Kostendruck hervorbringen. Insbesondere die Entwicklung von sicherheitsrelevanten Fahrrad-, Pedelec- und Motorradkomponenten muss hierbei neben branchenüblichen Normen zunehmend erhöhte Qualitätsanforderungen und Standards erfüllen, um eine technische Freigabe und darüber hinaus eine Genehmigung des Kraftfahrtbundesamtes zu erhalten. Am Beispiel der Produktentwicklung eines Bremsen- und Komponentenherstellers für Zwei- und Mehrräder werden die Erfahrungen des Einsatz von Scrum sowie die kritischen Erfolgsfaktoren im Umfeld eines mittelständischen Unternehmens beschrieben. Eine besondere Herausforderung an das Entwicklungsteam stellt dabei die Vielzahl an parallelen Produktentwicklungen mit festen Qualitätsanforderungen und Meilensteinen in unterschiedlichen Reifegraden dar. Zur Vereinfachung der Methodeneinführung und zur Motivation der Mitarbeiter wurden die Spielregeln, Medien und Begriffe gamifiziert, d. h. spielerisch modifiziert. In Analogie zur Tour de France fährt das Scrum-Team einen Sprint nach dem anderen, überwindet Höhenmeter, verbrennt Kalorien und gewinnt Preisgelder.

Sprache: deutsch

 

11:30
Vortrag: Erleuchtung auf dem Weg vom Prototypen zur Fertigung – Erfahrungen eines Scrum-Teams im Bereich Laser-Licht für Automotive

Dr. Melanie Zumkley, OSRAM GmbH
Jens Donig, HOOD GmbH

Erleuchtung auf dem Weg vom Prototypen zur Fertigung – Erfahrungen eines Scrum-Teams im Bereich Laser-Licht für Automotive


Bei Osram werden Innovationen für die Automotive Branche von der Idee bis zu Fertigung am Standort Berlin realisiert.Im Bereich Laser-Licht wurde der Übergang von Produkt-Entwicklung zur Fertigung für die zweite Produkt-Generation mit agilen Vorgehensweisen umgesetzt.In unserem Vortrag berichten wir von den Zielen und Erwartungen an unsere agile Transformation und von den Rahmenbedingungen und ersten Schritten diese Veränderung einzuleiten. Am Beispiel unseres Scrum-Teams zeigen wir welche Erfahrungen wir gemacht haben, welches Feedback aus unserem Team gekommen ist und was wir daraus für unseren weiteren Weg bereits gelernt haben.

Sprache: deutsch


Dr. Melanie Zumkley ist als Entwicklungsleiterin für Laserlicht im Automotive Sektor der Firma OSRAM GmbH tätig. Seit mehreren Jahren beschäftigt sie sich mit der Entwicklung von Produkten von ersten Machbarkeitsstudien bis zum Serienprodukt unter Berücksichtigung von Automotive Anforderungen. Innerhalb ihrer Entwicklungsabteilung wurde ein Pilotprojekt zum agilen Projektmanagement durchgeführt.

Jens Donig ist Principal und agile Coach für Software- und Systems- Engineering bei der HOOD Group. Die Schwerpunkte seiner Beratungs- und Coaching Tätigkeit liegen in den Bereichen Organisationsentwicklung und agile Softwareentwicklung. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der nachhaltigen Verankerung von Veränderungsprozesse in Organisationen verschiedener Branchen. Auf Basis des systemischen Coaching, von Transformationsprozessen, agiler Prinzipien und der TOC (Theory of Constraints) – Methoden, ist ein erfolgreicher Ansatz zur Entwicklung dynamikrobuster Unternehmen entstanden.

12:15

Mittagspause

13:30

Aktivierung

13:45
Vortrag: Ein Sprint ein Board – Scrum for Electronics

Dr. Tobias Kästner, Method Park Engineering GmbH

Ein Sprint ein Board – Scrum for Electronics


Spätestens mit der Veröffentlichung des agilen Manifestes im Jahre 2001 begann der Siegeszug agiler Vorgehensmodelle in der Softwareentwicklung. Und seither sind die Vorteile gegenüber den klassischen, d.h. sequentiell getriebenen Entwicklungsmethoden vielfach empirisch belegt. Weiterhin durchdringt Software unseren Alltag inzwischen fast vollständig - meist als Teil von eingebetteten Systemen. Doch gerade für die Entwicklung solcher Systeme scheinen agile Methoden an ihre Grenzen zu stoßen. Hardware- und Softwareentwicklung müssen schließlich Hand in Hand gehen. Und Hardware ist nunmal naturgemäß weniger agil als Software. Richtig? Nicht ganz! Natürlich gehen die Vorteile, wie z.B. schnelles Feedback, die Möglichkeit ohne vollständig bekannte Spezifikation beginnen oder zu jedem Zeitpunkt auf Änderungen reagieren zu können, verloren, wenn die Hardware weiterhin monolithisch entwickelt wird. Aber muss Hardware eigentlich als Monolith entwickelt werden? Agil entwickelte Softwaresysteme weisen in der Regel ein hohes Maß an Flexibilität auf. Damit kann Basisfunktionalität einfacher wiederverwendet werden. Und Features können einfach hinzugefügt, verfeinert oder sogar ganz ausgetauscht werden. Könnte man diese Flexibilität nicht auch auf das Hardwaredesign übertragen? Dazu müssen zunächst einmal die Ursachen verstanden werden, weshalb ein agiles Vorgehen für das Hardwaredesign oft von vorneherein ausgeschlossen wird. Interessanterweise zeigt sich, das viele der ins Feld geführten Unterschiede zwischen Hard- und Software durch die Anwendung von geeigneten Entwurfsprinzipien aufgehoben werden können. Das macht den Weg frei, auch Hardware Sprint für Sprint und Feature für Feature zu entwickeln. Im Vortrag wird das Gesagte anhand eines Beispiels aus der Medizintechnik konkret erläutert und vorgestellt.

Sprache: deutsch


Dr. Tobias Kästner wurde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Fachbereich Theoretische Physik/Quantentheorie promoviert. Danach begann er seine berufliche Laufbahn zunächst als Softwareprojektleiter bei einem mittelständischen Biotech-Uunternehmen. Mit den Jahren erweiterte sich sein Aufgabenbereich und er betreute nach und nach zunächst als Software- und Systemarchitekt und später als agiler Coach Projekte und Teams in einem weltweit agierenden Medizintechnikunternehmen. Seit Dezember 2016 ist er bei der Method Park Engineering GmbH Expert Engineer für das Internet of (Medical) Things. Seine Themenschwerpunkte sind Agiliät (CSM), Softwarearchitekturen (iSAQB-FL), Systems Engineering und Blockchain worüber er auch regelmäßig auf Fachkonferenzen spricht.

14:10
Live-Demo: Scrum for Electronics: Practices for agile PCB design

Mario Blunk, Blunk electronic
Dr. Tobias Kästner, Method Park Engineering GmbH

Scrum for Electronics: Practices for agile PCB design


In Live-Demo “Scrum for Electronics” wird eine konkrete Methode vorgestellt, wie Hard- und Software in einem Sprint gemeinsam entwickelt werden kann. Insbesondere wird auf eine Reihe konkreter Praktiken verwiesen, auf die in diesem „Show and Tell“ genauer eingegangen werden soll. Als Beispiel wird in der Demo Schritt für Schritt ein neues Hardwarefeature in Form eines neuen PCBs entwickelt. Feature für Feature erhält man in der Folge einen Stapel von Featureboards. Für ein finales Produktdesign müssen diese allerdings noch in irgendeiner Weise zusammengeführt werden. Die benötigten Techniken diesen Schritt automatisiert (und damit kostenneutral) durchzuführen werden ebenfalls vorgestellt. Im Anschluss an die Demo stehen die Referenten für Fragen und weitergehende Diskussionen zur Verfügung.

Sprache: deutsch


Mario Blunk, seit 2009 Inhaber und Geschäftsführer der Firma Blunk electronic, schloss 2008 das Studium zum Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik an der FH-Jena ab. Er hat 25 Jahre Erfahrung in der Entwicklung elektronischer Baugruppen und Systeme. Als Selbstständiger legt er den Schwerpunkt auf agile Hardware-Entwicklung, Testkonzepte und Fertigung. Die dabei gesammelten Erfahrungen bietet er Industriekunden als Berater und Trainer an. Sein besonderes Interesse gilt sicherheitsrelevanten Anwendungen in den Bereichen Medical, Transportation und Avionics.

 
 

Dr. Tobias Kästner wurde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Fachbereich Theoretische Physik/Quantentheorie promoviert. Danach begann er seine berufliche Laufbahn zunächst als Softwareprojektleiter bei einem mittelständischen Biotech-Uunternehmen. Mit den Jahren erweiterte sich sein Aufgabenbereich und er betreute nach und nach zunächst als Software- und Systemarchitekt und später als agiler Coach Projekte und Teams in einem weltweit agierenden Medizintechnikunternehmen. Seit Dezember 2016 ist er bei der Method Park Engineering GmbH Expert Engineer für das Internet of (Medical) Things. Seine Themenschwerpunkte sind Agiliät (CSM), Softwarearchitekturen (iSAQB-FL), Systems Engineering und Blockchain worüber er auch regelmäßig auf Fachkonferenzen spricht.

 

15:30

Pause

16:00

Open Space

Was ist ein Open Space? -> hier klicken

Open Space

Open Space ist ein ideales Format, um ein Thema mit den wesentlichen Teilthemen umfassend, effizient und lösungsorientiert in einer größeren Gruppe von Personen zu diskutieren, zu verstehen, zu bearbeiten und Konsequenzen zu erkennen. Für die Zielsetzung der ASK eine sehr passende Vorgehensweise.

Wie läuft der Open Space bei der ASK ab?

Mit den vorangegangenen Impuls-Vorträgen werden genügend Einstiegspunkte für Teilthemen gesetzt und damit der "Raum geöffnet". Einige Themenkomplexe wurden bereits im Vorfeld gefunden, weitere kommen durch Sie als Teilnehmer. 

Die Anliegen zum agilen Vorgehen in der System- und Hardware-Entwicklung werden an einer Wand gesammelt, den Zeiten und verfügbaren Arbeitsräumen zugeordnet. Ein Moderator begleitet diesen Prozess damit ein ausgewogener Zeitplan entsteht, so dass jeder sich bei möglichst vielen der ihn interessierenden Themen beteiligen kann.

Während der dann folgenden Gruppenphase arbeiten Sie als Teilnehmende selbstorganisiert, geleitet von den "Regeln und Grundsätzen" (siehe weiter unten). Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden dokumentiert, damit sie auch den anderen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt werden können.

Am "Open Space Wrap Up" werden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen vorgestellt und im Plenum diskutiert.

"Regeln und Grundsätze"

  • Wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute – einer oder 25 ist egal, und jeder ist wichtig und motiviert.
  • Was auch immer geschieht, es ist das Einzige, was geschehen konnte – Ungeplantes und Unerwartetes ist oft kreativ und nützlich.
  • Es beginnt, wenn die Zeit reif ist – wichtig ist die Energie (nicht die Pünktlichkeit).
  • Vorbei ist vorbei – Nicht vorbei ist Nicht-vorbei – wenn die Energie zu Ende ist, ist die Zeit um.
     
  • Gesetz der zwei Füße:  Das Gesetz der zwei Füße ist Ausdruck der Freiheit und Selbstverantwortung: Der Teilnehmer bleibt nur so lange in einer Gruppe, wie er es für sinnvoll erachtet, also solange er etwas lernen und/oder beitragen kann.
  • Hummeln und Schmetterlinge:  „Hummeln“ flattern von Gruppe zu Gruppe und bilden eine Brücke zwischen den Themen durch häufige Gruppenwechsel, die „Schmetterlinge“ flanieren und pausieren, sind einfach da und „sind schön“.

Eine weitere Einführung zu Open Space finden Sie z.B bei Wikipedia.

Open Space Slot 1.1
Open Space Slot 1.2
Open Space Slot 1.3
Open Space Slot 2.1
Open Space Slot 2.2
Open Space Slot 2.3
18:30

Gemeinsames Abendessen

21:30

Ende des ersten Tages

Workshop Track: Scaled Scrum
Workshop Track: Hands on Scrum at Hardware
Workshop Track: PEP & DailyBuild
09:00
LeSS 1/4: Large Scale Scrum Workshop

Bernd Busam & Jan Rosburg, oose Innovative Informatik eG

Large Scale Scrum Workshop (LeSS)

Immer mehr Entwicklungsbetriebe haben den Wert agiler Arbeitsweise für sich erkannt. In der bestehenden Organisationsumwelt werden Scrum Teams aufgesetzt, Projektleiter zu Product Ownern umgeschult und Kanban Boards gepflegt. Oft wird die Organisation dadurch nicht besser, sondern nur anders und für viele Mitarbeiter wird mal wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Agilität ist kein neuer Prozess, Agilität bedeutet Kulturwandel.

In einer großen Organisation, die komplexe Produkte in einem stark regulierten Umfeld entwickelt, reicht es nicht ein paar Entwicklungsteams agil zu machen. Wie soll ein Team zweiwöchige Sprints leben, wenn die zuarbeitende Abteilung noch immer im „alten“ Modus läuft? Wie soll ein Team die Work-in-Progress limitieren, wenn weiterhin fröhlich Terminsachen über den Zaun geworfen werden?

Es hilft nichts. Wer Agilität erfolgreich im Systems Engineering einsetzen möchte, der muss skalieren. Für eine maximale Verbesserung sollte die gesamte Wertschöpfungskette und alle Systemlebenszyklusprozesse einbezogen werden. Large Scale Scrum (LeSS) liefert den Rahmen dafür. In diesem Workshop erleben die Teilnehmer wie große Entwicklungsaufgaben mit einer Multi-Team-Organisation agil bewältigt werden können, aber auch welche Herausforderungen dabei entstehen.

Sprache: deutsch


Bernd Busam

Als Trainer und Berater bei oose liegt der Schwerpunkt von Bernd Busam im Systems Engineering mit modellbasierten Methoden und Sprachen wie SysML, UML und BPMN. Der Ansatz über gemeinsame grafische Sprachen, verschiedene Disziplinen und Domänen zu integrieren, ist für ihn die Antwort auf die wachsende Komplexität von Systementwicklungsprojekten. Als Systems Engineer, Projektleiter und Team Manager hat er in vielen Aerospace- und Automotive-Projekten praktische Erfahrungen gesammelt.

Jan Rosburg

Als Trainer und Berater bei oose liegt mein Schwerpunkt im agilen Projektmanagement. Vertrauen und Lernen sind die Grundbausteine, um im Team erfolgreich zu werden. Ich unterstütze Ihr Unternehmen bei der Transition und beim Team-Building mit Schulungen, Beratung und Coaching. Es gilt die richtigen Gewohnheiten zu finden und zu etablieren, um erfolgreich zu werden. Mein Ziel ist es, mit Ihnen in kleinen Schritten Erfolge zu verbuchen und sich kontinuierlich zu verbessern.

Hackathon 1/4: Scrum in der Hardware-Entwicklung

Jan Ebert, HOOD GmbH
 

Hackathon: Scrum in der Hardware-Entwicklung


Trotz der wachsenden Zahl von erfolgreich mit dem Scrum-Framework entwickelten Systemen treffen wir nach wie vor in vielen Organisationen auf Skepsis bezüglich potenziell auslieferbarer Produk-tinkremente am Ende von kurzen Sprints, sobald Elektronik, Mechanik oder gar Betriebssicherheit eine Rolle spielen.
In unserem Workshop sammeln die Teilnehmer praktische Erfahrungen in der System-Entwicklung mit Scrum und erhalten so das Rüstzeug, um den Skeptikern in ihrer Organisation reale Positiv-Beispiele entgegensetzen zu können.
Da unser Beispiel-System (potenziell) sicherheitskritisch ist, zeigen wir wie am Ende jedes Sprints auch die erforderliche Risiko-Beherrschung nachgewiesen werden kann.
Mit wenigen zusätzlichen Schritten wäre jedes Inkrement des Beispiel-Produkts in Serie produzierbar.

Vortragsweise: In einem kleinen Team (2-3 Personen) entwickelt jeder Teilnehmer in 4 oder 5 Sprints ein kleines Produkt aus elektrischen und elektronischen Komponenten, Software und ein bisschen Mechanik.

Voraussetzungen für die Teilnahme am Workshop: Die Teilnehmer sollten Lust auf Basteln, keine Angst vor Wasser, Kleinspannungen und ein paar Zeilen- Codes haben.

Es werden keine tiefgreifenden Elektronik- oder Programmierkenntnisse erwartet; alle benötigten Bauteile, Schaltungen und Funktionsaufrufe werden von uns zur Verfügung gestellt und erklärt.

Equipment (z.B. Notebook, Tablet, usw.): Jeder Teilnehmer sollte einen eigenen Laptop mit ungesperrtem USB-Port mitbringen, der die Möglichkeit bietet, eine von uns vorbereitete Entwicklungsumgebung auszuführen!

Agenda: Da unser Beispiel-System (potenziell) sicherheitskritisch ist, zeigen wir wie am Ende jedes Sprints auch die erforderliche Risiko-Beherrschung nachgewiesen werden kann.
Mit wenigen zusätzlichen Schritten wäre jedes Inkrement des Beispiel-Produkts in Serie produzierbar.

Sprache: deutsch

Jan Ebert ist Coach und Trainer für agile Software- und System-Entwicklung. Seine Tätigkeitsschwer-punkte liegen in der Einführung von agilen Vorgehensweisen und aktuellen Requirements Engineering Techniken inklusive zugehöriger Werkzeuge in Entwicklungsunternehmen. Er führt Seminare und Workshops im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen bei oder In-house-Veranstaltungen bei Entwicklungsunternehmen durch. Jan erarbeitet Konzepte zur Realisierung und Einführung von Lösungen und Praktiken unter Einbindung von Werkzeugen und aller beteiligten Disziplinen.

Lean und Agil im PEP 1/2

Claus-Peter Koch, Heupel Consultants Schweiz

Lean und Agil im PEP

Die in diesem Jahr gemeinsam mit der Hochschule Koblenz durchgeführte Studie „Status Quo PEP - Lean und  Agil im Produktentstehungsprozess“ zeigt es deutlich auf: Auch in der Hardware-Entwicklung sind die Anwender dieser Methoden zufriedener und sehen einer höhere Erfolgsquote als bei den rein klassischen Methoden des Projektmanagements. Doch, was auch klar zum Ausdruck gebracht wird: Erfolgsrezepte aus der Software-Entwicklung können nicht 1:1 übernommen werden. Es ist eine situationsgerechte Auswahl und Adaption der Methoden erforderlich – und nicht in allen Phasen des PEP macht es gleichermaßen Sinn, Agile- und Lean-Elemente einzusetzen.
Im Workshop werden in der Praxis erfolgreich eingesetzte Vorgehensweisen und Ansätze vermittelt. Anhand eines Fallbeispiels werden Kernelemente der hybriden Arbeitsweise in Gruppenarbeiten angewendet, und in Retrospektiven werden Fragen sowie Erkenntnisse gemeinsam diskutiert.

Sprache: deutsch


Claus-Peter Koch ist Unternehmensberater mit starker Praxiserfahrung. Neben 10 Jahren in Organisations- und IT-Beratung hat er weitere 10 Jahre im Management namhafter Schweizer Unternehmen der Telekommunikation und Energieversorgung strategische Veränderungen vorangetrieben und umgesetzt. Die besondere Expertise von Herrn Koch liegt in den Bereichen Projekt- und Prozessmanagement, agile Methoden und IT-Management. Er studierte Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre an der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen. Optimierung von Organisationen und Lösungen sowie deren Ausrichtung auf den Kundennutzen ziehen sich als roter Faden durch seine berufliche Laufbahn. Als Geschäftsführer der Heupel Consultants Schweiz berät Herr Koch Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen bei der Produktentwicklung und dem Aufbau agiler Methoden und Fähigkeiten.
 
 

10:30

Pause

11:00
LeSS 2/4: Large Scale Scrum Workshop

Bernd Busam & Jan Rosburg, oose Innovative Informatik eG

Large Scale Scrum Workshop (LeSS)

Immer mehr Entwicklungsbetriebe haben den Wert agiler Arbeitsweise für sich erkannt. In der bestehenden Organisationsumwelt werden Scrum Teams aufgesetzt, Projektleiter zu Product Ownern umgeschult und Kanban Boards gepflegt. Oft wird die Organisation dadurch nicht besser, sondern nur anders und für viele Mitarbeiter wird mal wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Agilität ist kein neuer Prozess, Agilität bedeutet Kulturwandel. In einer großen Organisation, die komplexe Produkte in einem stark regulierten Umfeld entwickelt, reicht es nicht ein paar Entwicklungsteams agil zu machen. Wie soll ein Team zweiwöchige Sprints leben, wenn die zuarbeitende Abteilung noch immer im „alten“ Modus läuft? Wie soll ein Team die Work-in-Progress limitieren, wenn weiterhin fröhlich Terminsachen über den Zaun geworfen werden? Es hilft nichts. Wer Agilität erfolgreich im Systems Engineering einsetzen möchte, der muss skalieren. Für eine maximale Verbesserung sollte die gesamte Wertschöpfungskette und alle Systemlebenszyklusprozesse einbezogen werden. Large Scale Scrum (LeSS) liefert den Rahmen dafür. In diesem Workshop erleben die Teilnehmer wie große Entwicklungsaufgaben mit einer Multi-Team-Organisation agil bewältigt werden können, aber auch welche Herausforderungen dabei entstehen. Sprache: deutsch

Bernd Busam

Als Trainer und Berater bei oose liegt der Schwerpunkt von Bernd Busam im Systems Engineering mit modellbasierten Methoden und Sprachen wie SysML, UML und BPMN. Der Ansatz über gemeinsame grafische Sprachen, verschiedene Disziplinen und Domänen zu integrieren, ist für ihn die Antwort auf die wachsende Komplexität von Systementwicklungsprojekten. Als Systems Engineer, Projektleiter und Team Manager hat er in vielen Aerospace- und Automotive-Projekten praktische Erfahrungen gesammelt.

Jan Rosburg

Als Trainer und Berater bei oose liegt mein Schwerpunkt im agilen Projektmanagement. Vertrauen und Lernen sind die Grundbausteine, um im Team erfolgreich zu werden. Ich unterstütze Ihr Unternehmen bei der Transition und beim Team-Building mit Schulungen, Beratung und Coaching. Es gilt die richtigen Gewohnheiten zu finden und zu etablieren, um erfolgreich zu werden. Mein Ziel ist es, mit Ihnen in kleinen Schritten Erfolge zu verbuchen und sich kontinuierlich zu verbesse

Hackathon 2/4: Scrum in der Hardware-Entwicklung

Jan Ebert, HOOD GmbH

Hackathon: Scrum in der Hardware-Entwicklung


Trotz der wachsenden Zahl von erfolgreich mit dem Scrum-Framework entwickelten Systemen treffen wir nach wie vor in vielen Organisationen auf Skepsis bezüglich potenziell auslieferbarer Produk-tinkremente am Ende von kurzen Sprints, sobald Elektronik, Mechanik oder gar Betriebssicherheit eine Rolle spielen.
In unserem Workshop sammeln die Teilnehmer praktische Erfahrungen in der System-Entwicklung mit Scrum und erhalten so das Rüstzeug, um den Skeptikern in ihrer Organisation reale Positiv-Beispiele entgegensetzen zu können.
Da unser Beispiel-System (potenziell) sicherheitskritisch ist, zeigen wir wie am Ende jedes Sprints auch die erforderliche Risiko-Beherrschung nachgewiesen werden kann.
Mit wenigen zusätzlichen Schritten wäre jedes Inkrement des Beispiel-Produkts in Serie produzierbar.

Vortragsweise: In einem kleinen Team (2-3 Personen) entwickelt jeder Teilnehmer in 4 oder 5 Sprints ein kleines Produkt aus elektrischen und elektronischen Komponenten, Software und ein bisschen Mechanik.

Voraussetzungen für die Teilnahme am Workshop: Die Teilnehmer sollten Lust auf Basteln, keine Angst vor Wasser, Kleinspannungen und ein paar Zeilen- Codes haben.

Es werden keine tiefgreifenden Elektronik- oder Programmierkenntnisse erwartet; alle benötigten Bauteile, Schaltungen und Funktionsaufrufe werden von uns zur Verfügung gestellt und erklärt.

Equipment (z.B. Notebook, Tablet, usw.): Jeder Teilnehmer sollte einen eigenen Laptop mit ungesperrtem USB-Port mitbringen, der die Möglichkeit bietet, eine von uns vorbereitete Entwicklungsumgebung auszuführen!

Agenda: Da unser Beispiel-System (potenziell) sicherheitskritisch ist, zeigen wir wie am Ende jedes Sprints auch die erforderliche Risiko-Beherrschung nachgewiesen werden kann.
Mit wenigen zusätzlichen Schritten wäre jedes Inkrement des Beispiel-Produkts in Serie produzierbar.

Sprache: deutsch

Jan Ebert ist Coach und Trainer für agile Software- und System-Entwicklung. Seine Tätigkeitsschwer-punkte liegen in der Einführung von agilen Vorgehensweisen und aktuellen Requirements Engineering Techniken inklusive zugehöriger Werkzeuge in Entwicklungsunternehmen. Er führt Seminare und Workshops im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen bei oder In-house-Veranstaltungen bei Entwicklungsunternehmen durch. Jan erarbeitet Konzepte zur Realisierung und Einführung von Lösungen und Praktiken unter Einbindung von Werkzeugen und aller beteiligten Disziplinen.

Lean und Agil im PEP 2/2


Claus-Peter Koch, Heupel Consultants Schweiz

Lean und Agil im PEP

Die in diesem Jahr gemeinsam mit der Hochschule Koblenz durchgeführte Studie „Status Quo PEP - Lean und  Agil im Produktentstehungsprozess“ zeigt es deutlich auf: Auch in der Hardware-Entwicklung sind die Anwender dieser Methoden zufriedener und sehen einer höhere Erfolgsquote als bei den rein klassischen Methoden des Projektmanagements. Doch, was auch klar zum Ausdruck gebracht wird: Erfolgsrezepte aus der Software-Entwicklung können nicht 1:1 übernommen werden. Es ist eine situationsgerechte Auswahl und Adaption der Methoden erforderlich – und nicht in allen Phasen des PEP macht es gleichermaßen Sinn, Agile- und Lean-Elemente einzusetzen.
Im Workshop werden in der Praxis erfolgreich eingesetzte Vorgehensweisen und Ansätze vermittelt. Anhand eines Fallbeispiels werden Kernelemente der hybriden Arbeitsweise in Gruppenarbeiten angewendet, und in Retrospektiven werden Fragen sowie Erkenntnisse gemeinsam diskutiert.

Sprache: deutsch


Claus-Peter Koch ist Unternehmensberater mit starker Praxiserfahrung. Neben 10 Jahren in Organisations- und IT-Beratung hat er weitere 10 Jahre im Management namhafter Schweizer Unternehmen der Telekommunikation und Energieversorgung strategische Veränderungen vorangetrieben und umgesetzt. Die besondere Expertise von Herrn Koch liegt in den Bereichen Projekt- und Prozessmanagement, agile Methoden und IT-Management. Er studierte Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre an der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen. Optimierung von Organisationen und Lösungen sowie deren Ausrichtung auf den Kundennutzen ziehen sich als roter Faden durch seine berufliche Laufbahn. Als Geschäftsführer der Heupel Consultants Schweiz berät Herr Koch Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen bei der Produktentwicklung und dem Aufbau agiler Methoden und Fähigkeiten.
 
 

12:30

Mittagspause

13:30
LeSS 3/4: Large Scale Scrum Workshop

Bernd Busam & Jan Rosburg, oose Innovative Informatik eG

Large Scale Scrum Workshop (LeSS)

Immer mehr Entwicklungsbetriebe haben den Wert agiler Arbeitsweise für sich erkannt. In der bestehenden Organisationsumwelt werden Scrum Teams aufgesetzt, Projektleiter zu Product Ownern umgeschult und Kanban Boards gepflegt. Oft wird die Organisation dadurch nicht besser, sondern nur anders und für viele Mitarbeiter wird mal wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Agilität ist kein neuer Prozess, Agilität bedeutet Kulturwandel. In einer großen Organisation, die komplexe Produkte in einem stark regulierten Umfeld entwickelt, reicht es nicht ein paar Entwicklungsteams agil zu machen. Wie soll ein Team zweiwöchige Sprints leben, wenn die zuarbeitende Abteilung noch immer im „alten“ Modus läuft? Wie soll ein Team die Work-in-Progress limitieren, wenn weiterhin fröhlich Terminsachen über den Zaun geworfen werden? Es hilft nichts. Wer Agilität erfolgreich im Systems Engineering einsetzen möchte, der muss skalieren. Für eine maximale Verbesserung sollte die gesamte Wertschöpfungskette und alle Systemlebenszyklusprozesse einbezogen werden. Large Scale Scrum (LeSS) liefert den Rahmen dafür. In diesem Workshop erleben die Teilnehmer wie große Entwicklungsaufgaben mit einer Multi-Team-Organisation agil bewältigt werden können, aber auch welche Herausforderungen dabei entstehen. Sprache: deutsch

Bernd Busam

Als Trainer und Berater bei oose liegt der Schwerpunkt von Bernd Busam im Systems Engineering mit modellbasierten Methoden und Sprachen wie SysML, UML und BPMN. Der Ansatz über gemeinsame grafische Sprachen, verschiedene Disziplinen und Domänen zu integrieren, ist für ihn die Antwort auf die wachsende Komplexität von Systementwicklungsprojekten. Als Systems Engineer, Projektleiter und Team Manager hat er in vielen Aerospace- und Automotive-Projekten praktische Erfahrungen gesammelt.

Jan Rosburg

Als Trainer und Berater bei oose liegt mein Schwerpunkt im agilen Projektmanagement. Vertrauen und Lernen sind die Grundbausteine, um im Team erfolgreich zu werden. Ich unterstütze Ihr Unternehmen bei der Transition und beim Team-Building mit Schulungen, Beratung und Coaching. Es gilt die richtigen Gewohnheiten zu finden und zu etablieren, um erfolgreich zu werden. Mein Ziel ist es, mit Ihnen in kleinen Schritten Erfolge zu verbuchen und sich kontinuierlich zu verbesse

Hackathon 3/4: Scrum in der Hardware-Entwicklung

Jan Ebert, HOOD GmbH

Hackathon: Scrum in der Hardware-Entwicklung


Trotz der wachsenden Zahl von erfolgreich mit dem Scrum-Framework entwickelten Systemen treffen wir nach wie vor in vielen Organisationen auf Skepsis bezüglich potenziell auslieferbarer Produk-tinkremente am Ende von kurzen Sprints, sobald Elektronik, Mechanik oder gar Betriebssicherheit eine Rolle spielen.
In unserem Workshop sammeln die Teilnehmer praktische Erfahrungen in der System-Entwicklung mit Scrum und erhalten so das Rüstzeug, um den Skeptikern in ihrer Organisation reale Positiv-Beispiele entgegensetzen zu können.
Da unser Beispiel-System (potenziell) sicherheitskritisch ist, zeigen wir wie am Ende jedes Sprints auch die erforderliche Risiko-Beherrschung nachgewiesen werden kann.
Mit wenigen zusätzlichen Schritten wäre jedes Inkrement des Beispiel-Produkts in Serie produzierbar.

Vortragsweise: In einem kleinen Team (2-3 Personen) entwickelt jeder Teilnehmer in 4 oder 5 Sprints ein kleines Produkt aus elektrischen und elektronischen Komponenten, Software und ein bisschen Mechanik.

Voraussetzungen für die Teilnahme am Workshop: Die Teilnehmer sollten Lust auf Basteln, keine Angst vor Wasser, Kleinspannungen und ein paar Zeilen- Codes haben.

Es werden keine tiefgreifenden Elektronik- oder Programmierkenntnisse erwartet; alle benötigten Bauteile, Schaltungen und Funktionsaufrufe werden von uns zur Verfügung gestellt und erklärt.

Equipment (z.B. Notebook, Tablet, usw.): Jeder Teilnehmer sollte einen eigenen Laptop mit ungesperrtem USB-Port mitbringen, der die Möglichkeit bietet, eine von uns vorbereitete Entwicklungsumgebung auszuführen!

Agenda: Da unser Beispiel-System (potenziell) sicherheitskritisch ist, zeigen wir wie am Ende jedes Sprints auch die erforderliche Risiko-Beherrschung nachgewiesen werden kann.
Mit wenigen zusätzlichen Schritten wäre jedes Inkrement des Beispiel-Produkts in Serie produzierbar.

Sprache: deutsch

Jan Ebert ist Coach und Trainer für agile Software- und System-Entwicklung. Seine Tätigkeitsschwer-punkte liegen in der Einführung von agilen Vorgehensweisen und aktuellen Requirements Engineering Techniken inklusive zugehöriger Werkzeuge in Entwicklungsunternehmen. Er führt Seminare und Workshops im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen bei oder In-house-Veranstaltungen bei Entwicklungsunternehmen durch. Jan erarbeitet Konzepte zur Realisierung und Einführung von Lösungen und Praktiken unter Einbindung von Werkzeugen und aller beteiligten Disziplinen.

"Daily Build @ Hardware" 1/2

Andreas Kreß, HOOD GmbH

Daily Build @ Hardware – Der iterative Zusammenbau als Grundlage einer agilen Entwicklungsstrategie

Geht das, Systeme wie Autos, Flugzeuge oder Motoren so wie Software zu entwickeln?
Im Workshop nähern wir uns diesem Gedankenspiel. Ausgehend vom altbekannten V-Modell bis zu den heute in der SW-Entwicklung etablierten agilen Methoden, wird im Workshop spielerisch eine Strategie- und Methoden-Betrachtung entwickelt. Wie kann allen Dynamiken, die bei der Entwicklung von „Cyberphysical-Systems“ auftreten, begegnet werden- wie können auch große Entwicklungsteams in kurzer Zeit effektiv werden. Welche Hindernisse treten auf und wie umgehen wir sie?
Im Mitmach-Workshop werden wir dies an eigenen Fahrzeug- und Flugzeug Projekten erleben und diskutieren.

Agenda:

  • Einführung in die Thematik
  • Wie wird eigentlich “entwickelt”  - Das V und andere Modelle
  • Modell und Wirklichkeit – wir konstruieren und bauen ein Auto
  • Schon immer Agil ? – wir konstruieren und bauen ein Auto agil
  • Modellbasiert und Agil – wir bauen ein Flugzeug
  • Diskussion und Resume –  Gruppen und Alle


Zielgruppe: Projektleiter, Entwicklungsleiter, Produktmanager, Systemarchitekt/-ingenieur, Entwickler, QA-Manager, Product Owner

Lernziele:

  • Entwicklungsmethoden von HW und SW abstrahieren
  • Agile SW-Entwicklungsmethoden auf Systems Engineering übertragen
  • Model und Simulation im Entwicklungslauf verstehen und anwenden
  • Techniken und Werkzeuge für den agilen HW/SW System-Lifecycle beurteilen können


Voraussetzungen für die Teilnahme:

  • Die Teilnehmer sollten sich im Thema Systems Engineering zuhause fühlen.
  • Die Teilnehmer sollten neugierig auf agile Prozesse in der Entwicklung von Cyberphysical Systems sein.


Equipment: Es wird kein Equipment benötigt

Sprache: deutsch


Andreas Kreß ist seit 1993 im System Engineering für IT und technische Systementwicklung tätig. In seiner Arbeit bei Innovationsführern im System Engineering, hat er als Berater, Trainer und Projektverantwortlicher, fortgeschrittene Fast Prototyping Techniken, Änderungs- und Konfigurationstechniken sowie Werkzeugbasiertes Requirements Engineering in die Projektwelten vieler bekannter Firmen mit eingebracht.
Als Coach hilft und unterstützt er Menschen in der Systementwicklung um ein tieferes Verständnis für die Prozesse der Software und Systementwicklung zu gewinnen. Von Zeit zu Zeit schreibt er Blog-Artikel über seine Erfahrungen und Erlebnisse in den Entwicklungswelten. Der diplomierte Informatiker Andreas Kreß besitzt einen vertieften Hintergrund in der Entwicklung von elektromechanischen Fahrzeugkomponenten und kombiniert dies mit seinen gleichzeitigen Informatik-Kenntnissen aus verschiedenen Teilnahmen an großen IT-Projekten in den vergangenen 20 Jahren.
 

15:00

Pause

15:30
LeSS 4/4: Large Scale Scrum Workshop

Bernd Busam & Jan Rosburg, oose Innovative Informatik eG

Large Scale Scrum Workshop (LeSS)

Immer mehr Entwicklungsbetriebe haben den Wert agiler Arbeitsweise für sich erkannt. In der bestehenden Organisationsumwelt werden Scrum Teams aufgesetzt, Projektleiter zu Product Ownern umgeschult und Kanban Boards gepflegt. Oft wird die Organisation dadurch nicht besser, sondern nur anders und für viele Mitarbeiter wird mal wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Agilität ist kein neuer Prozess, Agilität bedeutet Kulturwandel.

In einer großen Organisation, die komplexe Produkte in einem stark regulierten Umfeld entwickelt, reicht es nicht ein paar Entwicklungsteams agil zu machen. Wie soll ein Team zweiwöchige Sprints leben, wenn die zuarbeitende Abteilung noch immer im „alten“ Modus läuft? Wie soll ein Team die Work-in-Progress limitieren, wenn weiterhin fröhlich Terminsachen über den Zaun geworfen werden?

Es hilft nichts. Wer Agilität erfolgreich im Systems Engineering einsetzen möchte, der muss skalieren. Für eine maximale Verbesserung sollte die gesamte Wertschöpfungskette und alle Systemlebenszyklusprozesse einbezogen werden. Large Scale Scrum (LeSS) liefert den Rahmen dafür. In diesem Workshop erleben die Teilnehmer wie große Entwicklungsaufgaben mit einer Multi-Team-Organisation agil bewältigt werden können, aber auch welche Herausforderungen dabei entstehen.

Sprache: deutsch

Bernd Busam

Als Trainer und Berater bei oose liegt der Schwerpunkt von Bernd Busam im Systems Engineering mit modellbasierten Methoden und Sprachen wie SysML, UML und BPMN. Der Ansatz über gemeinsame grafische Sprachen, verschiedene Disziplinen und Domänen zu integrieren, ist für ihn die Antwort auf die wachsende Komplexität von Systementwicklungsprojekten. Als Systems Engineer, Projektleiter und Team Manager hat er in vielen Aerospace- und Automotive-Projekten praktische Erfahrungen gesammelt.

Jan Rosburg

Als Trainer und Berater bei oose liegt mein Schwerpunkt im agilen Projektmanagement. Vertrauen und Lernen sind die Grundbausteine, um im Team erfolgreich zu werden. Ich unterstütze Ihr Unternehmen bei der Transition und beim Team-Building mit Schulungen, Beratung und Coaching. Es gilt die richtigen Gewohnheiten zu finden und zu etablieren, um erfolgreich zu werden. Mein Ziel ist es, mit Ihnen in kleinen Schritten Erfolge zu verbuchen und sich kontinuierlich zu verbessern.

Hackathon 4/4: Scrum in der Hardware-Entwicklung

Jan Ebert, HOOD GmbH

Hackathon: Scrum in der Hardware-Entwicklung


Trotz der wachsenden Zahl von erfolgreich mit dem Scrum-Framework entwickelten Systemen treffen wir nach wie vor in vielen Organisationen auf Skepsis bezüglich potenziell auslieferbarer Produk-tinkremente am Ende von kurzen Sprints, sobald Elektronik, Mechanik oder gar Betriebssicherheit eine Rolle spielen.
In unserem Workshop sammeln die Teilnehmer praktische Erfahrungen in der System-Entwicklung mit Scrum und erhalten so das Rüstzeug, um den Skeptikern in ihrer Organisation reale Positiv-Beispiele entgegensetzen zu können.
Da unser Beispiel-System (potenziell) sicherheitskritisch ist, zeigen wir wie am Ende jedes Sprints auch die erforderliche Risiko-Beherrschung nachgewiesen werden kann.
Mit wenigen zusätzlichen Schritten wäre jedes Inkrement des Beispiel-Produkts in Serie produzierbar.

Vortragsweise: In einem kleinen Team (2-3 Personen) entwickelt jeder Teilnehmer in 4 oder 5 Sprints ein kleines Produkt aus elektrischen und elektronischen Komponenten, Software und ein bisschen Mechanik.

Voraussetzungen für die Teilnahme am Workshop: Die Teilnehmer sollten Lust auf Basteln, keine Angst vor Wasser, Kleinspannungen und ein paar Zeilen- Codes haben.

Es werden keine tiefgreifenden Elektronik- oder Programmierkenntnisse erwartet; alle benötigten Bauteile, Schaltungen und Funktionsaufrufe werden von uns zur Verfügung gestellt und erklärt.

Equipment (z.B. Notebook, Tablet, usw.): Jeder Teilnehmer sollte einen eigenen Laptop mit ungesperrtem USB-Port mitbringen, der die Möglichkeit bietet, eine von uns vorbereitete Entwicklungsumgebung auszuführen!

Agenda: Da unser Beispiel-System (potenziell) sicherheitskritisch ist, zeigen wir wie am Ende jedes Sprints auch die erforderliche Risiko-Beherrschung nachgewiesen werden kann.
Mit wenigen zusätzlichen Schritten wäre jedes Inkrement des Beispiel-Produkts in Serie produzierbar.

Sprache:deutsch

Jan Ebert ist Coach und Trainer für agile Software- und System-Entwicklung. Seine Tätigkeitsschwer-punkte liegen in der Einführung von agilen Vorgehensweisen und aktuellen Requirements Engineering Techniken inklusive zugehöriger Werkzeuge in Entwicklungsunternehmen. Er führt Seminare und Workshops im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen bei oder In-house-Veranstaltungen bei Entwicklungsunternehmen durch. Jan erarbeitet Konzepte zur Realisierung und Einführung von Lösungen und Praktiken unter Einbindung von Werkzeugen und aller beteiligten Disziplinen.

"Daily Build @ Hardware" 2/2

Andreas Kreß, HOOD GmbH

Daily Build @ Hardware – Der iterative Zusammenbau als Grundlage einer agilen Entwicklungsstrategie

Geht das, Systeme wie Autos, Flugzeuge oder Motoren so wie Software zu entwickeln?
Im Workshop nähern wir uns diesem Gedankenspiel. Ausgehend vom altbekannten V-Modell bis zu den heute in der SW-Entwicklung etablierten agilen Methoden, wird im Workshop spielerisch eine Strategie- und Methoden-Betrachtung entwickelt. Wie kann allen Dynamiken, die bei der Entwicklung von „Cyberphysical-Systems“ auftreten, begegnet werden- wie können auch große Entwicklungsteams in kurzer Zeit effektiv werden. Welche Hindernisse treten auf und wie umgehen wir sie?
Im Mitmach-Workshop werden wir dies an eigenen Fahrzeug- und Flugzeug Projekten erleben und diskutieren.

Agenda:

  • Einführung in die Thematik
  • Wie wird eigentlich “entwickelt”  - Das V und andere Modelle
  • Modell und Wirklichkeit – wir konstruieren und bauen ein Auto
  • Schon immer Agil ? – wir konstruieren und bauen ein Auto agil
  • Modellbasiert und Agil – wir bauen ein Flugzeug
  • Diskussion und Resume –  Gruppen und Alle


Zielgruppe: Projektleiter, Entwicklungsleiter, Produktmanager, Systemarchitekt/-ingenieur, Entwickler, QA-Manager, Product Owner

Lernziele:

  • Entwicklungsmethoden von HW und SW abstrahieren
  • Agile SW-Entwicklungsmethoden auf Systems Engineering übertragen
  • Model und Simulation im Entwicklungslauf verstehen und anwenden
  • Techniken und Werkzeuge für den agilen HW/SW System-Lifecycle beurteilen können


Voraussetzungen für die Teilnahme:

  • Die Teilnehmer sollten sich im Thema Systems Engineering zuhause fühlen.
  • Die Teilnehmer sollten neugierig auf agile Prozesse in der Entwicklung von Cyberphysical Systems sein.


Equipment: Es wird kein Equipment benötigt

Sprache: deutsch


Andreas Kreß ist seit 1993 im System Engineering für IT und technische Systementwicklung tätig. In seiner Arbeit bei Innovationsführern im System Engineering, hat er als Berater, Trainer und Projektverantwortlicher, fortgeschrittene Fast Prototyping Techniken, Änderungs- und Konfigurationstechniken sowie Werkzeugbasiertes Requirements Engineering in die Projektwelten vieler bekannter Firmen mit eingebracht.
Als Coach hilft und unterstützt er Menschen in der Systementwicklung um ein tieferes Verständnis für die Prozesse der Software und Systementwicklung zu gewinnen. Von Zeit zu Zeit schreibt er Blog-Artikel über seine Erfahrungen und Erlebnisse in den Entwicklungswelten. Der diplomierte Informatiker Andreas Kreß besitzt einen vertieften Hintergrund in der Entwicklung von elektromechanischen Fahrzeugkomponenten und kombiniert dies mit seinen gleichzeitigen Informatik-Kenntnissen aus verschiedenen Teilnahmen an großen IT-Projekten in den vergangenen 20 Jahren.
 

17:00

Resumee und Verabschiedung