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Agenda

08:00

Registrierung + Begrüßungskaffee

09:00

Warm up

09:15

Impulsvorträge / Keynotes

09:15
Hardware Scrum im Multiprojektumfeld – Ein Erfahrungsbericht nach zwei Jahren Transformation bei der Leica Camera AG

Dr. André Christ, Dr. Michael Frank, Leica Camera AG 

Hardware Scrum im Multiprojektumfeld – Ein Erfahrungsbericht nach zwei Jahren Transformation bei der Leica Camera AG 

Die Marktentwicklung der letzten Jahre hat deutlich aufgezeigt, dass die hohe Dynamik und Komplexität im Bereich Photographie alle Unternehmen vor große Herausforderungen stellt. Innovative Technologien, neue Wettbewerber, kurze Produktlebenszyklen, und geänderte Geschäftsmodelle stellen etablierte Ansätze auf den Prüfstand. Als Markenhersteller im Premiumsegment war das Kerngeschäft der Leica Camera AG traditionell auf die klassische Hardwareentwicklung ausgerichtet. Als Antwort auf die sich wandelnden Rahmenbedingungen wurde daher die strategische Neuausrichtung frühzeitig angestoßen und die Transformation zum global agierenden Hardware-, Software- und Dienstleistungsunternehmen initiiert. Ein hoher Veränderungsdruck ist dabei speziell im Bereich der Produktentstehung erkennbar. Aufgrund der ansteigenden Komplexität und der geforderten Agilität ist zu beobachten, dass klassische Vorgehensmodelle auch hier schnell an ihre Grenzen stoßen. Neben der Etablierung agiler Führungsprinzipien in der Entwicklung wurde die Umstellung des Vorgehensmodells auf Scrum als möglicher Hebel identifiziert. Nachdem erste Scrum Experimente vielversprechende Ergebnisse geliefert haben, wurde die umfassende Pilotierung von Scrum als Framework durch das Leica Führungsteam mit Unterstützung des Betriebsrates beschlossen. Schnell stellte sich heraus, dass mit der Pilotierung im Multiprojektumfeld eine Prozess gestartet wurde, der zur täglichen Auseinandersetzung mit grundlegenden und sehr spannenden Fragestellungen zwingt. Im Erfahrungsbericht werden die bisherigen Transformationsschritte im Bereich der Produktentstehung (Hard- und Software) kritisch beleuchtet und zukünftige Handlungsoptionen aufgezeigt, die für die nachhaltige und kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens unerlässlich sind.

Referent: Dr. André Christ

Dr. André Christ ist Head of Project Management bei der Leica Camera AG. Seit mehr als 6 Jahren begleitet er die Transformation des Unternehmens sowohl in beratender als auch in operativer Funktion. Aktueller Schwerpunkt sind die Pilotierung agiler Frameworks und deren Skalierung im Rahmen der Portfoliosteuerung.

 

Co-Referent: Dr. Michael Frank

Dr. Michael Frank leitet die Entwicklung bei der Leica Camera AG. Für seinen Bereich und Schnittstellenpartner hat er eine Agile Transformation anhand von Piloten in der Kamera- und Objektiventwicklung gestartet, um das agile Methodenwissen besser zu reflektieren und im Unternehmen nachhaltig nutzbar zu machen. Insbesondere treibt er mit diesem Ansatz auch disruptive Innovationen voran.

10:00
The agile system at Saab Aeronautics takes the development of their next jet fighter to the sky

Dr. Jörgen Furuhjelm, SAAB Group

The agile system at Saab Aeronautics takes the development of their next jet fighter to the sky

At Saab Aeronautics, in Linkoping Sweden, a new, highly advanced, multi-role jet fighter is currently being developed. In this technically complex, 2000 engineer project, agile practices act as the backbone of the development practices. Dr Furuhjelm will describe how the system works, not only on a team level, but throughout the project on different levels. Scrum and Kanban are applied, not only within software teams but also in equipment integration, hardware and airframe design. How the agile practices have boosted the efficiency will be highlighted in the presentation.

Referent: Dr. Jörgen Furuhjelm

Dr. Jörgen Furuhjelm has been at Saab Aeronautics since 2009, with a position including both project management and agile expertise. He has led successful agile transformations both on team level, of software as well as hardware teams, and on project, “scrum-of-scrum” level. Before he started at Saab in 2009, he worked for Toyota transferring Lean Development experiences from the internal Toyota experts to sites world-wide. Dr Furuhjelm holds a PhD in environmental product development from Linköping University.

10:45

Pause

11:15

Open Space

(Infos zu "Was ist ein Open Space", hier klicken)

Open Space

Open Space ist ein ideales Format, um ein Thema mit den wesentlichen Teilthemen umfassend, effizient und lösungsorientiert in einer größeren Gruppe von Personen zu diskutieren, zu verstehen, zu bearbeiten und Konsequenzen zu erkennen. Für die Zielsetzung der ASK eine sehr passende Vorgehensweise.

Wie läuft der Open Space bei der ASK ab?

Mit den vorangegangenen Impuls-Vorträgen werden genügend Einstiegspunkte für Teilthemen gesetzt und damit der "Raum geöffnet". Einige Themenkomplexe wurden bereits im Vorfeld gefunden, weitere kommen durch Sie als Teilnehmer. 

Die Anliegen zum agilen Vorgehen in der System- und Hardware-Entwicklung werden an einer Wand gesammelt, den Zeiten und verfügbaren Arbeitsräumen zugeordnet. Ein Moderator begleitet diesen Prozess damit ein ausgewogener Zeitplan entsteht, so dass jeder sich bei möglichst vielen der ihn interessierenden Themen beteiligen kann.

Während der dann folgenden Gruppenphase arbeiten Sie als Teilnehmende selbstorganisiert, geleitet von den "Regeln und Grundsätzen" (siehe weiter unten). Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden dokumentiert, damit sie auch den anderen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt werden können.

Am "Open Space Wrap Up" werden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen vorgestellt und im Plenum diskutiert.

"Regeln und Grundsätze"

  • Wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute – einer oder 25 ist egal, und jeder ist wichtig und motiviert.
  • Was auch immer geschieht, es ist das Einzige, was geschehen konnte – Ungeplantes und Unerwartetes ist oft kreativ und nützlich.
  • Es beginnt, wenn die Zeit reif ist – wichtig ist die Energie (nicht die Pünktlichkeit).
  • Vorbei ist vorbei – Nicht vorbei ist Nicht-vorbei – wenn die Energie zu Ende ist, ist die Zeit um.

  • Gesetz der zwei Füße:  Das Gesetz der zwei Füße ist Ausdruck der Freiheit und Selbstverantwortung: Der Teilnehmer bleibt nur so lange in einer Gruppe, wie er es für sinnvoll erachtet, also solange er etwas lernen und/oder beitragen kann.
  • Hummeln und Schmetterlinge:  „Hummeln“ flattern von Gruppe zu Gruppe und bilden eine Brücke zwischen den Themen durch häufige Gruppenwechsel, die „Schmetterlinge“ flanieren und pausieren, sind einfach da und „sind schön“.

Eine weitere Einführung zu Open Space finden Sie z.B bei Wikipedia.

Open Space Organisation

Vorstellung des Open Space Konzepts / Organisation der Themen-Slots


(zu möglichen Themenbereichen, hier klicken)

Mögliche Themenbereiche:

  • Agile Transformation,
  • Sprint-Zyklen,
  • Zusammenspiel Elektronik/SW/Mechanik
  • Verteilte Teams
  • Configuration Management
  • Zusammenarbeit über Firmengrenzen (Zulieferer) hinweg

Gerne wollen wir im Vorfeld der ASK schon weitere mögliche Themenbereiche sammeln. Wenn Sie also Vorschläge haben, senden Sie uns diese doch per Email zu.

11:45
Open Space Slot 1.1
Open Space Slot 1.2
Open Space Slot 1.3
12:30
Open Space Slot 2.1
Open Space Slot 2.2
Open Space Slot 2.3
13:15

Mittagspause

14:15

Impulsvorträge / Keynotes

14:15
Nichts mit „aber…“ - so funktioniert Scrum im Maschinenbau

Alfred Rettenweber, Wacker Neuson Produktion GmbH & Co. KG
Eva Mahling

Nichts mit „aber…“ -  so funktioniert Scrum im Maschinenbau

Gehören Sie auch zu denen die sagen „Ja, aber im Maschinenbau…, ja, aber bei uns in der Firma…, ja, aber unsere Prozesse …“?  Dann bleiben Sie diesem Vortrag fern!

Den anderen zeigen wir wie Scrum im Maschinenbau funktioniert.

Dabei meinen wir nicht nur Softwareentwicklung im Maschinenbau oder Luftschlösser aus dem 3D-Drucker, wir reden über echte Produkte die sprichwörtlich den rauesten Betriebsbedingungen standhalten müssen, wirtschaftlich tragbar sind und der Kunde kaufen will.

Was ist im Maschinenbau anders als in der Softwareentwicklung? Was sind häufige Denkfehler  und wie kann man diese umgehen? Wie funktioniert Scrum in der realen Hardware-Entwicklung?

Wir, Eva und Alfred, geben darauf praxiserprobte Antworten.

Wir berichten von unserem Wandel, von unseren „quälenden“ Erfahrungen mit dem klassischen Projektmanagement, und wie wir agil wurden. Als Pioniere haben wir in einem traditionsreichen Mittelstandsunternehmen (Hersteller von Baumaschinen) in einer Bottom-Up-Bewegung Scrum eingeführt. Der Erfolg überwältigt uns immer noch, und jetzt ist Zeit die Schlüsselelemente zusammenzufassen und weiter zu tragen.

Eva ergänzt dies noch mit ihren jüngsten Erfahrungen aus einem Post-Start-Up Unternehmen.

Welche Vorteile Scrum gegenüber dem klassischen Projektmanagement hat wisst ihr ja vielleicht schon. Egal, wir sagen es euch nochmal.

Aber Vorsicht … Einmal Scrum – immer Scrum! Ein Zurück in das klassische Projektmanagement ist nahezu unmöglich!

 

Referent: Alfred Rettenweber, Wacker Neuson Produktion GmbH & Co. KG

53 Jahre alt, 29 Jahre als Maschinenbau-Ingenieur, 20 Jahre klassischer Projektleiter, seit 2 Jahren zertifizierter und praktizierender Scrum-Master. Alfred Rettenweber beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Kommunikation, Motivation, Team- und Projektleitung und testet seine Erkenntnisse gern in der Praxis aus. Er hat bei dem Baumaschinenhersteller Wacker Neuson Scrum eingeführt und arbeitet derzeit in der Doppelrolle als Entwicklungs-Ingenieur und als Scrum-Master. Alfred hat zahlreiche kleine, große und auch firmenübergreifende Projekte „klassisch“ geleitet, sowohl in der Produktentwicklung als auch im Bereich der CAD-Administration und kennt daher eine ganze Bandbreite aller Irrtümer und Wahrheiten im Projektmanagement. Er ist überzeugt: agiles Projektmanagement ist die Zukunft im Maschinenbau! Er treibt den Austausch mit Gleichgesinnten voran, aber vor allem freut er sich mit denjenigen in Kontakt zu kommen, die damit anfangen wollen, aber sich bisher nicht trauten. Mit Alfred kann man per E-Mail: alfred.rettenweber@live.com oder per Xing Kontakt aufnehmen.

Co-Referent: Eva Mahling

Eva Mahling ist leidenschaftliche Maschinenbau-Ingenieurin und von Herzen agile Projektleiterin. Mit ihrer fast 20jährigen Karriere hat Sie eine sehr breite Erfahrung als Entwicklungs-Ingenieurin, klassische Projektleiterin, Team-Leiterin, Scrum-Master sowie jetzt Product Owner. Sie führte in zwei Unternehmen (traditionsreiches Mittelstand und Start-Up) Scrum ein und begleitete jeweils mehrere Teams bei der agilen Transformation bis zur sicheren Etablierung. Sie ist zertifizierte Scrum-Masterin, Lean Manager und klassischer Projektleiter und aktives Mitglied in verschiedenen agilen Meet-Ups in München. Sie teilt ihre Erfahrungen in der noch sehr kleinen Welt des agiles Projektmanagement in der Hardwareentwicklung auf Konferenzen und Meetups. Kontaktieren könnt Ihr sie über Xing oder eva.mahling@gmail.com

15:00
Produktion Agil – Agiler Vertrag im Tagebau

Michael Effertz, RWE Power AG

Produktion Agil – Agiler Vertrag im Tagebau

Der Wandel vom klassischen, zum  Scrum-basierenden Projektmanagement keimt üblicherweise eher bei technischen Einheiten oder dem PM- Office als beim Einkauf oder den Juristen. Wie also gehen PMs mit diesem Zwischenstand um? Welche Lösungsansätze gibt es für die Vertragsgestaltung und Projektdurchführung mit der alle Fakultäten leben können? Welche Vorteile bringt die geänderte Vorgehensweise?

Nach den erlebten Erfolgen mit agilen Methoden hat das SCADA-Team der Tagebaue der RWE Power AG ein Vertragswerk für die Durchführung agiler Projekte erstellt. Nach der Abstimmung u.a. mit dem Einkauf konnte eine Vertragsform gefunden werden, die  scrum-basiertes Arbeiten ermöglicht, ja sogar begünstigt.

Dabei tauchten Fragen auf wie:

„Wie sieht zukünftig das Claim Management aus?“
„Welche Risiken bestehen im agilen Projektrahmen?“
„Wie gestalten sich Heilungs- oder Ausstiegsszenarien in diesem Projektrahmen?“
„Wo bin ich als Auftraggeber mehr als früher gefordert?“
„Wie gestaltet sich das Thema Gewährleistung?“
"Wie lässt sich vorab ein zeitlicher Gesamtrahmen vereinbaren?"
"Wie lässt sich vorab der Gesamtaufwand abschätzen/vereinbaren?"

Einige dieser Fragen lassen sich direkt beantworten, manche benötigen am Ende keine Antwort. In diesem Vertrag nehme ich Sie mit auf ein Jahr Erfahrung mit dem agilen Vertrag. Ich zeige Ihnen welche Erkenntnisse wir gewonnen haben und welche Lernfortschritte wir erzielt haben.

Unser Fallbeispiel soll Sie ermutigen, auch im eigenen Unternehmensumfeld neue  Ansätze für den vertraglichen Rahmen zu entwerfen. Sie erhalten Argumente für Auftraggeber, PM und Einkauf für die Nutzung ausgewählter Scrum-Methoden im Projektmanagement.

Referent: Michael Effertz

Michael Effertz arbeitet für die RWE Power AG als Verantwortlicher für die SCADA Systeme im Tagebau. Mit seinem Team betreut er an 5 Standorten über 220 Server mit insgesamt ca. 50 Applikationen in 3 Datacentern. Das Team ist verantwortlich für den 24/7 RUN-Betrieb der Software, ebenso wie für Projektstrategien und deren Umsetzung. Aus Rationalisierungszwängen heraus hat das Team in 2015 in kürzester Zeit agile Arbeitsweisen erfolgreich etabliert. Damit konnte erreicht werden dem hohen Qualitätsanspruch mit geringerer Teamstärke gerecht zu bleiben. Darüber hinaus hat die aus konsequenten Lean Leadership hervorgehende Kultur die Mitarbeiterzufriedenheit deutlich gesteigert. Um zukünftig auch die sehr individuellen Softwareprojekte effizienter durchzuführen wurde in 2016 das Projektmanagement auf agile Arbeitsweisen umgestellt.

15:45

Open Space

15:45
Open Space Slot 3.1
Open Space Slot 3.2
Open Space Slot 3.3
16:30
Open Space Slot 4.1
Open Space Slot 4.2
Open Space Slot 4.3
17:15

Open Space Wrap up

18:30

Gemeinsames Abendessen

22:00

Ende des ersten Tages

08:30

Guten-Morgen-Kaffee

09:00
Hackathon "Scrum in der Hardware-Entwicklung"

Jan Ebert

Hackathon "Scrum in der Hardware-Entwicklung"

„Trotz der wachsenden Zahl von erfolgreich mit dem Scrum-Framework entwickelten Systemen treffen wir nach wie vor in vielen Organisationen auf Skepsis bezüglich potenziell auslieferbarer Produktinkremente am Ende von kurzen Sprints, sobald Elektronik, Mechanik oder gar Betriebssicherheit eine Rolle spielen.

In unserem Workshop sammeln die Teilnehmer praktische Erfahrungen in der System-Entwicklung mit Scrum und erhalten so das Rüstzeug, um den Skeptikern in ihrer Organisation reale Positiv-Beispiele entgegensetzen zu können.

In einem kleinen Team (2-3 Personen) entwickelt jeder Teilnehmer in 4 oder 5 Sprints ein kleines Produkt aus elektrischen und elektronischen Komponenten, Software und ein bisschen Mechanik.

Da unser Beispiel-System (potenziell) sicherheitskritisch ist, zeigen wir wie am Ende jedes Sprints auch die erforderliche Risiko-Beherrschung nachgewiesen werden kann.

Mit wenigen zusätzlichen Schritten wäre jedes Inkrement des Beispiel-Produkts in Serie produzierbar.

Die Teilnehmer sollten Lust darauf etwas zu Basteln und keine Angst vor Wasser, Kleinspannungen und ein paar Zeilen Code haben. Es werden keine tiefgreifenden Elektronik- oder Programmierkenntnisse erwartet; alle benötigten Bauteile, Schaltungen und Funktionsaufrufe werden von uns zur Verfügung gestellt und erklärt.

Achtung: Jeder Teilnehmer muss einen eigenen Laptop mit ungesperrtem USB-Port und der Möglichkeit eine von uns vorbereitete Entwicklungs-Umgebung auszuführen mitbringen!“

Moderator:

Jan Ebert ist Coach und Trainer für agile Software- und System-Entwicklung. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Einführung von agilen Vorgehensweisen und aktuellen Requirements Engineering Techniken inklusive zugehöriger Werkzeuge in Entwicklungsunternehmen. Er führt Seminare und Workshops im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen bei oder In-house-Veranstaltungen bei Entwicklungsunternehmen durch. Jan erarbeitet Konzepte zur Realisierung und Einführung von Lösungen und Praktiken unter Einbindung von Werkzeugen und aller beteiligten Disziplinen.

Projektbegleitende Einsätze bei unseren Kunden dienen der Umsetzung der methodischen Ansätze des Requirements Engineering in Werkzeugumgebungen und die Verbindung des Anforderungsmanagements mit anderen Phasen des System- und Softwareentwicklungsprozesses. Als Scrum-Master und PO Coach unterstützt er Organisationen bei der Transformation zur Agilität.

Workshop: "Vorteile und Grenzen von Agilität im Systems Engineering"

Bernd Busam und Felix Heppner

Workshop: "Vorteile und Grenzen von Agilität im Systems Engineering"

Anhand eines praxisnahen Beispiels werden wir mittels modellbasierter Entwicklungsmethoden grundlegende Problemstellungen des agilen Systems Engineerings betrachten. Gemeinsam mit den Teilnehmern gehen wir in einem interaktiven Workshop insbesondere folgenden Fragen nach: 

  • Was verstehen wir heute unter agiler Systementwicklung?
  • Welche agilen Paradigmen passen in den Kontext des Systems Engineerings?
  • Welche Prozesse eignen sich grundsätzlich für die Anwendung agiler Methoden?
  • Wie können wir mit unterschiedlichen Zykluszeiten erfolgreich umgehen?

Moderatoren:

Felix Heppner ist Trainer und Berater mit den Schwerpunkten Softwarearchitektur und Continuous Delivery bei der oose Innovative Informatik eG. Er hat als Architekt und Entwickler umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung komplexer verteilter Sensordatenverarbeitungssysteme gesammelt und ist der Meinung, dass für erfolgreiche Systeme insbesondere die Zusammenarbeit von allen Beteiligten von Bedeutung ist.

 

Bernd BusamAls Trainer und Berater bei oose liegt der Schwerpunkt von Bernd Busam im Systems Engineering mit modellbasierten Methoden und Sprachen wie SysML, UML und BPMN. Der Ansatz über gemeinsame grafische Sprachen, verschiedene Disziplinen und Domänen zu integrieren, ist für ihn die Antwort auf die wachsende Komplexität von Systementwicklungsprojekten. Als Systems Engineer, Projektleiter und Team Manager hat er in vielen Aerospace- und Automotive-Projekten praktische Erfahrungen gesammelt.

World Cafe "Daily Build @ Hardware"

Andreas Kreß

World Cafe "Daily Build @ Hardware"

Can a car be built like software? YES.  We will talk about what mindset we need to  follow this new approach to develop a car or any kind of a cyberphysical system. What strategy and method is necessary? What are the tools needed to support the agile approach? Let's discuss what are the obstacles towards an agile approach and how to mitigate them. 

Typical themes which may be discussed are:

  • What can be cloned from software methodologies ?
  • How do fast prototyping and Scrum oriented practices fit into a mass production scenario with rising quality and safety obligations?
  • How to handle long testing runtimes and wait times for electrical equipment and prototypes?
  • How mature is MBSE to cover the needs?

Moderator:

Andreas Kreß is a IT and systems development specialist since 1993. He worked for several forefront tech companies and introduced  advanced fast prototyping, leading edge requirements,change and configuration methods and tools into small to very large projects and enterprises. As a coach and teacher he is helping people to reach a higher understanding about what is software and  system development.  As a time to time blogger he reflects what he experienced and recognizes in the field. He owns a seldom combination of 5 years’ experience into car ECU development together with having done several software IT projects over the last 20 years.  

12:00

Gemeinsames Mittagessen

13:00
Hackathon "Scrum in der Hardware-Entwicklung"

Fortsetzung vom Vormittag
Workshop: "Vorteile und Grenzen von Agilität im Systems Engineering"

Fortsetzung vom Vormittag
Workshop: "Kanban für Fortgeschrittene"

Jens Donig

Kanban für Fortgeschrittene -
Durchsatzoptimierung bei stark oszillierender Umwelt, oder:
Wieviel Flexibilität steckt in Kanban und mit welchen Handlungsoptionen schaffen Sie eine Verbesserung?

Die Optimierung des Durchsatzes in Kanban stellt eine große Herausforderung im Rahmen von agilen Projekten dar, sowohl in der Software- wie auch in der Hardware-Entwicklung. Wie kann der echte Engpass in der Prozesskette gefunden werden, was muss bei der Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen beachtet werden, welche Fallstricke gibt es hierzu und welche Rolle spielen die Menschen in dem Team.

Dieser Workshop richtet sich an alle, die wissen möchten:
•    mit welchen Werkzeugen der Durchsatz in Kanban optimiert werden kann, wenn sich die
      Rahmenbedingungen und Einflussgrößen unerwartet ändern,
•    wieviel Flexibilität in Kanban steckt,
•    welche Anforderungen an die Teams gestellt werden und
•    wie die Qualität in Kanban sichergestellt werden kann?

Im Workshop werden alle Themen in einem Spiel zum selber Erleben gebracht und in Transferdiskussionen werden diese Erfahrungen nicht nur sichtbar, sondern auch von der Spielsituation in die Alltagssituation der Hardware- und Softwareentwicklung transformiert. Der Workshop endet mit einer Futurespective und identifiziert Handlungsoptionen für verbessertes Kanban, welche die Teilnehmer gleich am nächsten Tag umsetzten können.

Agenda des Workshops:
1.    Kanban Motivation und Awareness
2.    Spielregeln des Kanban Games
3.    3 - 5 Spielrunden (je nach Gruppenbedarf)
4.    Futurespective für Handlungsoptionen zum verbesserten Kanban
5.    Zusammenfassung
6.    Feedback

Lernziele des Workshops:
•    Tipps zum Auffinden des Engpasses, Umgang mit WIP
•    Erfahrungen wie vermeintlich gute Verbesserungsmaßnahmen sich auswirken können
•    Tipps zur Erhöhung des Durchsatzes
•    Antworten auf die Frage: Wie die Qualität mit Kanban verbessert werden kann
•    Handlungsoptionen zur Verbesserung des eigenen Kanban-Vorgehens

Voraussetzungen für die Teilnahme am Workshop:
•    Grundkenntnisse Kanban
•    Grundkenntnisse agile Entwicklung

 

Moderator:

Jens Donig ist Principal Consultant für Software- und Systems- Engineering bei der HOOD GmbH. Die Schwerpunkte seiner Beratungs- und Coaching-Tätigkeit liegen in den Bereichen Organisationsentwicklung, agile Softwareentwicklungsprozesse und Requirements Engineering (RE). Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der nachhaltigen Verankerung von integriertem ALM (Application Lifecycle Management) in Organisationen verschiedener Branchen. Auf Basis der TOC (Theory of Constraints) – Methoden, modellbasierter Ansätze und Produktentwicklungsstrategien wie Produktlinien-, Baukasten- und Modulstrategien ist ein erfolgreicher Ansatz zur Entwicklung dynamikrobuster Unternehmen entstanden. Er ist Mitbegründer der Value-oriented Practices und des ALM Solution Framework für TFS. Des Weiteren leitete er große Projekte zur Prozessentwicklung im Systems- und Software Engineering mit der Integration von Requirements Engineering und angrenzender Prozessdisziplinen, wie Projekt- und Testmanagement, Changemanagement, Konfigurations- und Versionsmanagement sowie der Anbindung von Lieferanten.

Neben seiner Beratungstätigkeit führt Herr Donig auch Seminare und Workshops in den Bereichen Application Lifecycle Management (ALM) und Requirements Engineering (RE) durch. Mit regelmäßigen Vorträgen auf Konferenzen und Veröffentlichungen von Fachbeiträgen ist er in der IT-Community aktiv.

16:30

Resumee und Verabschiedung

17:15 Ende der Agile Systems